Eine Lkw-Fahrerin wurde gestoppt, weil ihre Ladung nicht gesichert war. Die Beamten verhinderten möglicherweise einen schweren Unfall.
Giessen: Verkehrskontrolle auf der A485 in Gießen

Giessen (ost)
Am gestrigen Tag stoppte eine aufmerksame Streife ein Lastwagen-Gespann in der Nähe des Dreiecks Bergwerkswald. Die Ladung, bestehend aus verschiedenen Baumstämmen und Holzteilen, war nicht ausreichend gesichert. Die Weiterfahrt wurde von den Beamten untersagt.
Die Streife des Regionalen Verkehrsdienstes Wetterau war erstaunt, als sie gegen 12.20 Uhr einen Lastwagen mit Anhänger auf der Autobahn 485 entdeckte, dessen Ladung praktisch ungesichert war. Einige Baumstämme ragten deutlich über die Ladefläche hinaus und lagen lose auf dem Lastwagen. Dieser Transport stellte nicht nur eine potenzielle Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer dar. Die Einsatzkräfte gingen davon aus, dass bei einer Gefahrenbremsung mindestens einer der Baumstämme das Führerhaus des Lastwagens durchdringen und die Fahrerin schwer verletzen könnte. Möglicherweise hat die Streife durch ihre Kontrolle Schlimmeres verhindert.
Während der Kontrolle zeigte sich die 57-jährige Fahrerin jedoch völlig uneinsichtig. Sie war sich keiner Schuld bewusst und bestand darauf, dass alles in Ordnung sei. Die Beamten teilten diese Einschätzung nicht und leiteten stattdessen nicht nur ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die Frau ein, das neben einem Bußgeld auch einen Punkt in Flensburg zur Folge hat. Sie untersagten ihr außerdem vorläufig die Weiterfahrt. Erst nachdem die Ladung teilweise umgeladen und ordnungsgemäß gesichert war, durfte die kontrollierte Person ihre Fahrt fortsetzen.
Pierre Gath, Pressesprecher
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was einem Anteil von 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








