Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Giessen: Verkehrssicherheit in Mittelhessen

Die Polizei setzt Schwerpunkte in der dunklen Jahreszeit. Autofahrer können kostenlos die Beleuchtung überprüfen lassen, um “gesehen zu werden”.

Symbolbild Lichttest
Foto: Presseportal.de

Giessen (ost)

Mittelhessen: Sehen und gesehen werden – Licht-Sicht-Test 2026

Auch in der dunklen Jahreszeit hat der Tag 24 Stunden, für viele fühlen sich die Tage dennoch kürzer an. Morgens, auf dem Weg zu Arbeit oder Schule, ist es noch dunkel, am Nachmittag, nach Feierabend oder Schulschluss, dämmert es bereits oder es ist schon vollständig dunkel. Die Polizei setzt in der dunklen Jahreszeit gezielt Schwerpunkte und nimmt dabei verschiedene Themenfelder in den Blick. So werden beispielsweise Kontroll- und Präventionsmaßnahmen zum Thema Wohnungseinbruch verstärkt. Lichtverhältnisse spielen jedoch auch im Straßenverkehr eine besondere Rolle. Sehe und gesehen werden, lautet auch hier die Devise. Daher empfiehlt es sich, frühzeitig zu prüfen, ob die Beleuchtung am eigenen Fahrzeug ordnungsgemäß funktioniert.

Der Begriff “Beleuchtung” geht dabei weit über Abblend-, Fern- und Tagfahrlicht hinaus. Sind die Bremsleuchten intakt? Funktionieren die als “Blinker” bekannten Fahrtrichtungsanzeiger und die Warnblinkanlage? Wie steht es um die Nebelschlussleuchte und die Nebelscheinwerfer? Ist der Rückfahrscheinwerfer funktionsfähig? Was ist mit Begrenzungs- und Parkleuchten? Sind die Scheinwerfer richtig eingestellt, sodass entgegenkommende Verkehrsteilnehmer nicht geblendet werden? All diese Punkte werden beim jährlichen Licht-Sicht-Test überprüft. Der Test steht unter der Schirmherrschaft des Bundesverkehrsministeriums und ist die größte jährliche Verkehrssicherheitsaktion Deutschlands. Vom 01. bis zum 31. Oktober 2026 können Autofahrer die Beleuchtung ihres Fahrzeugs kostenlos in Kfz-Meisterbetrieben der Innung überprüfen lassen.

Der Startschuss zur diesjährigen Aktion in Mittelhessen fällt am Dienstag, 29. September 2026. Um die Wichtigkeit dieses Themas zu unterstreichen, nimmt Polizeivizepräsident Dr. Hanno Frielinghaus als Vertreter des Polizeipräsidiums Mittelhessen an der Auftaktveranstaltung im Rahmen eines Pressetermins um 14:00 Uhr im Autoforum Mühlberg GmbH (Gießener Straße 96, 35440 Linden) teil. Das diesjährige prägnante Motto der Kampagne “leuchtet ein”: Mehr Licht, mehr Sicht!

Tobias Schwarz, Pressesprecher

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen höher war als die der weiblichen Verdächtigen. Ein interessanter Vergleich ist die Region Nordrhein-Westfalen, die im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland verzeichnete – 27061 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon entfallen 19.527 Unfälle auf Personenschäden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24