Ein 37-Jähriger bedroht Beamte nach Fund von Tabletten und Waffen bei Kontrolle am Bahnhofsvorplatz in Gießen. Mehrere Strafanzeigen wurden gestellt.
Gießen: Waffen und Tabletten bei Kontrolle aufgefunden

Gießen (ost)
Gießen: Waffen und Medikamente entdeckt bei Überprüfung – Beamte bedroht
Ein 37-Jähriger wird mit mehreren Strafanzeigen konfrontiert, nachdem er heute Morgen im Bereich des Bahnhofsvorplatzes kontrolliert wurde. Polizeibeamte der Polizeistation Gießen Süd unterstützten eine Überprüfung der Bundespolizei, nachdem Schussgeräusche in der Nähe des Bahnhofs gehört wurden. Während der Kontrolle des Mannes gegen 2 Uhr fanden die Einsatzkräfte verschiedene rezeptpflichtige Medikamente (insgesamt über 200 Tabletten), die auch im Drogenmilieu gehandelt werden. Zusätzlich führte der 37-Jährige eine Schreckschusswaffe mit Munition bei sich. Eine Erlaubnis dafür konnte er nicht vorzeigen. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten auch ein Fallmesser und einen Teleskopschlagstock. Der Mann wurde zur Dienststelle gebracht. Dort angekommen, bedrohte er eine Polizeibeamtin damit, sie anzugreifen und zu schlagen. Einen Polizisten bedrohte er mehrmals mit dem Tod. Im Gewahrsam warf er während eines Toilettengangs mit einer Klobürste nach den Polizeibeamten. Diese wurden jedoch weder getroffen noch verletzt. Am Ende des Angriffs erlitt der 37-Jährige leichte Verletzungen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der deutsche Staatsangehörige entlassen.
Langgöns: Fahrzeug beschmiert
Drei aufgesprühte Hakenkreuze wurden von der Fahrerin eines Seats an ihrem Auto entdeckt. Der weiße Kleinwagen stand am Straßenrand in der Schillerstraße, ein Unbekannter brachte die Farbe zwischen Mittwoch (30.10.), 19 Uhr und Donnerstag, 7.15 Uhr auf.
Die Ermittler suchen Zeugen und bitten um Hinweise an die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0641/7006-6555.
Pierre Gath
Pressesprecher
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle war ebenfalls rückläufig, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 283 Männer und 25 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 237 Männer und 30 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ging ebenfalls zurück, von 147 im Jahr 2022 auf 130 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26.518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22.378 im Jahr 2022 auf 23.101 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19.133 konstant. Davon waren 17.106 männlich und 2.027 weiblich. Nicht-deutsche Verdächtige machten 2023 7.004 aus, im Vergleich zu 6.494 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Fälle von Drogen mit 73.917.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








