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Gießen: Zeugensuche nach Auseinandersetzung

In der Markstraße kam es zu einer Auseinandersetzung, bei der eine Person verletzt wurde. Die Polizei sucht Zeugen für den Vorfall.

Foto: Depositphotos

Gießen (ost)

Gießen: Suche nach Zeugen nach Streit

Gestern Abend gab es in der Markstraße in der Nähe eines Wettbüros einen Vorfall, bei dem eine Person verletzt wurde. Die Polizei wurde um 20.40 Uhr von der Rettungsleitstelle über eine Schlägerei informiert, an der laut Berichten vor Ort bis zu 10 Personen beteiligt waren.

Als die ersten Streifenwagen eintrafen, fanden sie einen verletzten Mann vor, der vom Rettungsdienst behandelt wurde. Es wird vermutet, dass der 29-Jährige mit einem Messer verletzt wurde, was nicht lebensbedrohlich war. Es wurde auch Pfefferspray während des Vorfalls eingesetzt. Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht. Die anderen Beteiligten waren vor dem Eintreffen der Polizei geflohen. Die Hintergründe sind noch unklar. Die Ermittler schließen nicht aus, dass die Beteiligten sich kennen. Es gibt bisher keine konkreten Hinweise auf die Flüchtigen, die Ermittlungen dazu laufen noch.

Die Polizei bittet um Zeugenhinweise zum Ablauf des Vorfalls und den Beteiligten. Hinweise nimmt die Polizeistation Gießen Nord unter der Telefonnummer 0641/7006-3755 entgegen.

Pierre Gath, Pressesprecher

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, davon waren 283 männlich und 25 weiblich. 147 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 229, wobei 216 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 267 Verdächtige, davon waren 237 männlich und 30 weiblich. 130 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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