Polizei und Stadtpolizei führen Kontrollen bei Jugendlichen mit E-Scootern durch. Eltern zeigen großes Interesse an Sicherheitsinformationen.
Giessen: Zweiradkontrollen in Karben

Giessen (ost)
Karben: Zweiradkontrollen von Polizei und Stadtpolizei – Eltern zeigen großes Interesse
Polizeibeamte der Station Bad Vilbel führten am Dienstag (22.09.2026) unter der Leitung von Polizeihauptkommissar Joachim Backes, gemeinsam mit der Stadtpolizei Karben Verkehrskontrollen im Bereich der Schulen im Karbener Weg durch. Der Fokus lag dabei auf Zweiradfahrern, insbesondere Jugendlichen, die mit Elektrokleinstfahrzeugen unterwegs waren. Insgesamt wurden zwischen 11:00 und 15:00 Uhr 52 Personen und 52 Fahrzeuge kontrolliert. Neben der Einhaltung der Regeln war es den Beamten wichtig, mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, sie über die sichere Nutzung von E-Scootern zu informieren und mögliche Gefahren aufzuzeigen. Viele interessierte Eltern nutzten die Gelegenheit, sich ebenfalls zu informieren. Wichtige Informationen zur Nutzung von E-Scootern sind:
Die Notwendigkeit solcher Kontrollen ging über den präventiven Zweck hinaus, wie vor Ort festgestellt wurde. Bei einem E-Scooter-Fahrer bestand der Verdacht auf Drogenkonsum. Dies führte zu einer Blutentnahme und der Einleitung eines Strafverfahrens. Bei einem anderen E-Scooter wurde festgestellt, dass er schneller als erlaubt fuhr. Durch das Manipulieren der Geschwindigkeit erlischt die Betriebserlaubnis und der Fahrer muss mit einer Anzeige rechnen. Zwei weitere E-Scooter waren nicht versichert, was zu Anzeigen führte. Zudem wurden zwei Fahrer unter 14 Jahren festgestellt, deren E-Scooter beschlagnahmt und den Eltern übergeben wurden.
Die Nutzung von E-Scootern kann Spaß machen und ist eine schnelle Art der Fortbewegung. Die Unfälle mit E-Scootern nehmen zu, wie die Zunahme von 95 im Jahr 2024 auf 157 im Jahr 2025 im Bereich des Polizeipräsidiums Mittelhessen zeigt. Die Polizei wird daher weiterhin Kontrollen durchführen und versuchen, Jugendliche und Eltern für den richtigen Umgang zu sensibilisieren.
Tobias Schwarz, Pressesprecher
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle erfasst, wovon 22.378 gelöst wurden. Es gab insgesamt 19.168 Verdächtige, darunter 17.079 Männer, 2.089 Frauen und 6.494 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle auf 26.518, wobei 23.101 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19.133 nahezu gleich, wobei 17.106 Männer, 2.027 Frauen und 7.004 nicht-deutsche Verdächtige registriert wurden. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (81,02%) waren Übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 117.817. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








