Ein Rauchmelder alarmierte Feuerwehr und Polizei in Gustavsburg. Statt Feuer fanden sie über zwei Kilogramm Marihuana in der Wohnung.
Ginsheim-Gustavsburg: Brandmeldung in Gustavsburg

Ginsheim-Gustavsburg (ost)
Ein Rauchmelder, der in der Robert-Koch-Straße am Dienstag (18.8.) gegen 8.15 Uhr piepste, führte Feuerwehr und Polizei auf den Plan. Als sie an der Wohnung klopften und läuteten, öffnete niemand die Tür. Um sicherzustellen, dass kein Brand vorlag, musste die Tür gewaltsam geöffnet werden. Beim Betreten der Wohnung durch Feuerwehr und Polizei waren die Beamten überrascht: Es roch nicht nach Rauch, sondern nach Marihuana. Der Grund dafür waren über zwei Kilogramm der Droge, die sich in der Wohnung befanden. Außerdem entdeckten die Polizisten verschiedene Geräte, die den Verdacht nahelegten, dass hier professionell Drogen angebaut und verkauft werden sollten. Deshalb ordnete die Staatsanwaltschaft eine Durchsuchung der Wohnung an. Die Drogen und die anderen Gegenstände wurden von der Kriminalpolizei sichergestellt. Gegen die Bewohner der Wohnung wurde Anzeige erstattet, da der Verdacht des illegalen Handeltreibens mit Cannabis besteht. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei in Rüsselsheim (K30) in diesem Fall sind noch im Gange.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle erfasst, wobei 22.378 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 19.168, darunter 17.079 Männer und 2.089 Frauen. 6.494 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle auf 26.518, wobei 23.101 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19.133 nahezu konstant, wobei 17.106 Männer und 2.027 Frauen verdächtigt wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg leicht auf 7.004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








