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Ginsheim-Gustavsburg: Überfall auf Bekleidungsmarkt

Ein Mann überfiel einen Bekleidungsmarkt in Ginsheim-Gustavsburg und erbeutete Geld aus Kasse und Tresor. Die Polizei sucht nach einem etwa 30-jährigen Mann mit dunklen Haaren und Bart.

Foto: Depositphotos

Ginsheim-Gustavsburg (ost)

Am Abend des Mittwochs (21.08.) wurde ein Geschäft für Kleidung in der Adam-Opel-Straße überfallen. Nach den bisherigen Informationen betrat ein Mann kurz vor 20.00 Uhr das Geschäft und forderte von den zwei Angestellten unter Vorhalt einer Pistole die Herausgabe von Bargeld. Nachdem er das Geld aus einer Kasse erhalten hatte, brachte er die beiden Frauen in einen angrenzenden Raum und zwang sie, den dortigen Safe zu öffnen, aus dem er ebenfalls Geld stahl. Der Verbrecher flüchtete dann in unbekannte Richtung vom Tatort.

Der Flüchtige wird wie folgt beschrieben: Etwa 30 Jahre alt und ungefähr 1,70 Meter groß und schlank. Der Täter hat dunkle Haare und einen dunklen Bart. Er trug eine schwarze Jacke, eine Mütze, Sonnenbrille und Jeans. Eine sofortige Fahndung der Polizei war bisher erfolglos.

Die Kriminalpolizei in Rüsselsheim (Kommissariat 10) hat mit den Ermittlungen begonnen. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06142/6960 mit den Beamten in Verbindung zu setzen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2021/2022

Die Mordraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 255 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur noch 243 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 245 auf 224 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 323 auf 308, wobei die meisten männlichen Verdächtigen waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Morden in Deutschland mit 403 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 255 243
Anzahl der aufgeklärten Fälle 245 224
Anzahl der Verdächtigen 323 308
Anzahl der männlichen Verdächtigen 275 283
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 48 25
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 137 147

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24