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Götzenhain: Verdächtige Räuber gefasst; Streit um Müllentsorgung eskaliert

Jugendliche Räuber vorläufig festgenommen, Schüler verletzt Mann bei Streit um Müllentsorgung; Polizei ermittelt weiter.

Foto: Depositphotos

Stadt und Kreis Offenbach (ost)

1. Verdächtige Räuber vorübergehend inhaftiert – Offenbach

(jm) Polizeibeamte des Reviers Offenbach nahmen am Samstagmittag vorläufig zwei mutmaßliche Räuber fest, die im Rahmen einer sofortigen Fahndung agierten. Zuvor sollen die beiden versucht haben, eine Bäckerei in der Edelsheimerstraße zu überfallen. Gegen 12 Uhr betraten zwei maskierte Personen das Geschäft. Während einer an der Tür offenbar “Schmiere” stand, soll sein Komplize die Angestellte mit einer Waffe bedroht haben, um Bargeld zu fordern. Als eine weitere Angestellte eingriff, ließ das Duo von ihrem Vorhaben ab und flüchtete ohne Beute. Dank einer genauen Beschreibung konnten die Einsatzkräfte zwei Verdächtige im Alter von 16 Jahren vorläufig festnehmen. Die Jugendlichen wurden unter anderem zur Identifizierung mit auf die Dienststelle genommen. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden sie freigelassen. Gegen die jungen Männer wird nun jeweils ein Strafverfahren wegen des Verdachts der versuchten räuberischen Erpressung eingeleitet.

2. Lenkrad und Navigationsgerät aus Passat gestohlen – Offenbach (cb) Am Wochenende hatten Diebe es auf den Bordcomputer, das Lenkrad, die Scheinwerfer und das Navigationssystem eines geparkten VW Passat in der Löwenstraße (Hausnummern 30) abgesehen. Zwischen Samstagabend, 20 Uhr, und Sonntagmorgen, 8 Uhr, beschädigten die unbekannten Täter eine Scheibe des Passats, bauten verschiedene Fahrzeugteile aus und flüchteten in unbekannte Richtung. Der Sachschaden am silbernen VW wird auf 4.000 Euro geschätzt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 069 8098-1234 bei der Kripo zu melden.

3. Polizei kontrolliert Elektroroller – Heusenstamm

(jm) Am Samstagabend führten Polizeibeamte mobile Kontrollen von Verkehrsteilnehmern im Bereich Heusenstamm durch und konzentrierten sich insbesondere auf Elektrokleinstfahrzeuge, da die Nutzer oft unzureichend geschützt sind und einem erheblichen Verletzungsrisiko ausgesetzt sind. Insgesamt wurden sieben E-Scooter kontrolliert. Gegen 21.50 Uhr fiel ein 15-Jähriger im Bereich des Busbahnhofs in der Jahnstraße auf. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass für den Roller keine gültige Haftpflichtversicherung bestand. Sowohl er als auch der 40-jährige Halter erhalten nun jeweils eine entsprechende Anzeige. Die Polizei weist darauf hin, dass alle E-Scooter versichert sein müssen, d.h. sie müssen ein Versicherungskennzeichen haben und eine Betriebserlaubnis benötigen, wenn sie im öffentlichen Verkehrsraum verwendet werden. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, vorausschauend und defensiv zu fahren und im Straßenverkehr rücksichtsvoll zu sein, um sicher anzukommen. Auch in Zukunft wird die Polizei Kontrollen durchführen, insbesondere mit Fokus auf Elektrokleinstfahrzeuge, um die Verkehrssicherheit weiter zu verbessern.

4. Unfallflucht: Wer beschädigte den grauen Renault? – Heusenstamm

(jm) Bei einer Verkehrsunfallflucht am Samstagabend zwischen 20 und 22.40 Uhr auf einem Parkplatz in der Martinseestraße entstand ein Sachschaden von rund 2.500 Euro. Ein unbekannter Verkehrsteilnehmer beschädigte vermutlich beim Ein- oder Ausparken die rechte hintere Seite eines geparkten grauen Renault Clio und flüchtete dann vom Unfallort. Hinweise nimmt die Polizei in Heusenstamm unter der Rufnummer 06104 6908-0 entgegen.

5. Auseinandersetzung um Müllentsorgung eskaliert: Mann von Angreifergruppe verletzt / Zeugen greifen ein – Obertshausen

(lei) Ein zunächst verbaler Streit zwischen einer Gruppe von Männern und einem 37-Jährigen endete am Sonntagabend für letzteren mit einem vorübergehenden Krankenhausaufenthalt. Nach den bisherigen Erkenntnissen geriet der Mann aus Obertshausen gegen 20 Uhr in der Danziger Straße in einen Streit mit einer fünfköpfigen Gruppe junger Männer. Der genaue Grund für die Auseinandersetzung ist noch unklar, aber ersten Informationen zufolge stritten sich beide Seiten wegen der Müllentsorgung. Als die Diskussionen zu keinem Ergebnis führten, verfolgte die Gruppe den 37-Jährigen zu Fuß, und einer aus der Gruppe soll ihm dann Pfefferspray ins Gesicht gesprüht haben; kurz darauf soll die Gruppe auf ihn eingeschlagen haben. In diesem Moment griffen zwei Zeugen ein, indem sie durch Rufen und Hupen mit ihrem Auto die Gruppe vertrieben. Während den Beamten bereits Hinweise zu einem der Täter vorliegen, bitten sie um weitere Meldungen zu seinen Begleitern, die alle auf etwa 20 Jahre geschätzt wurden und dunkel gekleidet waren (einer der Unbekannten hatte lange Haare, ein anderer trug einen längeren Mantel). Hinweise nimmt die Polizeistation Heusenstamm unter der Rufnummer 06104 6908-0 entgegen.

6. Unfallverursacher beschädigt Leitplanke und flüchtet – Bundesstraße 448/Obertshausen

(cb) Ein unbekannter Verkehrsteilnehmer verursachte vermutlich am Sonntag im Tannenmühlkreisel einen Verkehrsunfall. Dieser fuhr offensichtlich die Bundesstraße 44 aus Obertshausen kommend und kam aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit an der Einfahrt zum Tannenmühlkreisel nach links von der Fahrbahn ab, wo er die Leitplanke und einen Verkehrspfosten beschädigte. Ohne sich um den Schaden von etwa 600 Euro zu kümmern, flüchtete der Verursacher dann in unbekannte Richtung. Zeugen werden gebeten, sich an die Polizei in Heusenstamm unter der Rufnummer 06104 6908-0 zu wenden.

7. Mehrere Fahrzeuge und zwei Busse beschädigt: Schüler im Verdacht – Langen

(cb) Am Sonntagnachmittag wurden auf einem Firmengelände in der Raiffeisenstraße (einstellige Hausnummern) über ein Dutzend Fahrzeuge beschädigt. Zeugen zufolge sollen zwei Kinder dafür verantwortlich gewesen sein, die das Gelände gegen 16.50 Uhr betraten und die Scheiben von 16 abgestellten Fahrzeugen einschlugen. Dadurch entstand ein Sachschaden von geschätzt 10.000 Euro. Im Rahmen der Fahndung wurde ein zehnjähriger Junge aus Langen kontrolliert, der einen Nothammer bei sich hatte. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er seinen Eltern übergeben; die Ermittlungen zu seinem Begleiter dauern an. Auch bei zwei Bussen, die am Fahrbahnrand in der Robert-Bosch-Straße (einstellige Hausnummern) abgestellt waren, wurden mehrere Scheiben eingeschlagen. Ersten Erkenntnissen zufolge schlugen die unbekannten Täter zwischen Freitagabend und Montagmorgen, 7.30 Uhr, mehrere Scheiben der Busse ein und drangen so in das Fahrzeuginnere ein. Dadurch entstand ein Sachschaden von etwa 16.000 Euro. Ob es einen Zusammenhang zwischen den Taten gibt, ist Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei in Langen nimmt Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 06103 9030-0 entgegen.

8. Unfallflucht mit hohem Schaden – Polizei bittet um Hinweise – Langen

(jm) Nach einer Verkehrsunfallflucht am Samstagmorgen in der Woogstraße bittet die Polizei um Zeugenhinweise zum Verursacher. Zwischen 5 und 9.30 Uhr fuhr ein unbekanntes Fahrzeug auf der Woogstraße in Richtung Südliche Ringstraße. In Höhe der Hausnummer 19 kollidierte der Unbekannte aus bisher unbekannten Gründen mit einem geparkten Kia Stonic und verursachte einen Schaden von etwa 10.000 Euro. Ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern, entfernte sich der Verantwortliche. Die Polizei bittet Anwohner oder Passanten, die möglicherweise einen lauten Knall gehört haben oder Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer 06103 9030-0 bei der Polizeistation Langen zu melden.

9. Radfahrer auf Kreisstraße 173 angefahren: Ermittlungen wegen Unfallflucht – Dreieich

(fg) Am Montagmorgen ereignete sich auf der Kreisstraße 173 eine Verkehrsunfallflucht, bei der ein Radfahrer verletzt wurde und zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurde. Der Unfall ereignete sich gegen 3.30 Uhr auf der Dietzenbacher Straße (Kreisstraße 173) in Richtung Dreieich. Die Unfallstelle liegt etwa 300 Meter vor dem Einmündungsbereich der Kreisstraße 173 in Richtung Götzenhain. Nach den bisherigen Erkenntnissen dürfte ein bisher unbekannter Verkehrsteilnehmer den 44-jährigen Radfahrer beim Vorbeifahren berührt haben, woraufhin dieser stürzte. Bei der Unfallaufnahme fanden die Beamten Fahrzeugteile. Die Ermittlungen dazu laufen. Hinweise bitte an die Ermittler der Unfallfluchtgruppe unter der Rufnummer 06183 91155-0.

Offenbach, 11.03.2024, Pressestelle, Thomas Leipold

Kontakt:

Polizeipräsidium Südosthessen
– Pressestelle –
Spessartring 61
63071 Offenbach am Main

Telefon: 069 / 8098 – 1210 (Sammelrufnummer)

Thomas Leipold (lei) – 1201 oder 0160 / 980 00745
Felix Geis (fg) – 1211 oder 0162 / 201 3806
Jennifer Mlotek (jm) – 1212 oder 0152 / 090 22567
Claudia Benneckenstein (cb) – 1214 oder 0152 / 066 23109
Alexander Schlüter (as) – 1223 oder 0162 / 201 3290

Fax: 0611 / 32766-5014
E-Mail: pressestelle.ppsoh@polizei.hessen.de
Homepage: http://www.polizei.hessen.de/ppsoh

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Raubstatistiken in Hessen für 2021/2022

Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 2358 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 2871 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1533 auf 1785. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1969 auf 2173, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2022 waren 1974 Verdächtige männlich, im Vergleich zu 1779 im Jahr 2021. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 952 auf 1077. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 11270 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 2.358 2.871
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.533 1.785
Anzahl der Verdächtigen 1.969 2.173
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.779 1.974
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 190 199
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 952 1.077

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.202 Fällen registriert, was 0,88% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168, was 80,46% entspricht. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) 32.117 (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 (10,72%). Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 136.931
Unfälle mit Personenschaden 19.155
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.406
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.202
Übrige Sachschadensunfälle 110.168
Ortslage – innerorts 90.136
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 32.117
Ortslage – auf Autobahnen 14.678
Getötete 208
Schwerverletzte 3.878
Leichtverletzte 20.881

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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