Anwohner-Tipp führt zur Festnahme der Sprayer, darunter ein Gesuchter; Schaden im Tausendbereich.
Graffiti-Schmierereien in Henkelstraße: Polizei schnappt drei Verdächtige

Kassel (ost)
Kassel-Nord:
Dank der schnellen Reaktion eines Anwohners aus der Henkelstraße in Kassel konnten Streifenwagen des Polizeireviers Nord in der Nacht von Samstag auf Sonntag drei Verdächtige beim Graffiti-Sprayen auf frischer Tat festnehmen. Gegen 4 Uhr beobachtete ein Zeuge, wie die drei Männer in dunkler Kleidung eine Hauswand besprühten. Er alarmierte sofort die Polizei und behielt die Täter im Auge, als sie in Richtung Holländische Straße flüchteten. Kurz darauf wurden die Verdächtigen im Alter von 16, 20 und 26 Jahren in unmittelbarer Nähe festgenommen, da ihre Hosen und Schuhe Farbspuren aufwiesen. Die Beamten fanden zudem Spraydosen und verschmierte Handschuhe in ihren Taschen, die beschlagnahmt wurden. An sieben Hauswänden und Rollläden entdeckten die Polizisten frische Graffitis in schwarzer und weißer Farbe. Die Schmierereien bestanden aus einzelnen Wörtern ohne erkennbare Bedeutung. Auch ein Graffiti mit Hammer und Sichel wurde gefunden, was ein politisches Motiv für die Taten nahelegt. Der Gesamtschaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt.
Die beiden Verdächtigen im Alter von 16 und 20 Jahren aus dem Landkreis Kassel wurden zur weiteren polizeilichen Bearbeitung auf die Wache gebracht. Bei der Überprüfung des 26-jährigen Komplizen aus Kassel stellte sich heraus, dass er per Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Frankfurt wegen einer anderen Straftat gesucht wurde. Nach Zahlung einer Geldstrafe von 750 Euro wurde er nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Ermittlungen gegen die drei Verdächtigen dauern an.
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2021/2022
Die Mordraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden insgesamt 255 Fälle registriert, wovon 245 gelöst werden konnten. Es gab 323 Verdächtige, darunter 275 Männer, 48 Frauen und 137 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle verzeichnet, von denen 224 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 308, darunter 283 Männer, 25 Frauen und 147 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 255 | 243 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 245 | 224 |
| Anzahl der Verdächtigen | 323 | 308 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 275 | 283 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 48 | 25 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 137 | 147 |
Quelle: Bundeskriminalamt








