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Greifenstein: Autobahnunfall mit schwangerer Frau

Eine schwangere Frau flüchtete auf der Autobahn, verursachte einen Unfall und entkam der Polizei, bevor sie gestoppt wurde.

Foto: Depositphotos

Giessen (ost)

Wetzlar/A45: Schwangere Dame flieht und verursacht Unfall

Eine schwangere Frau hatte Glück bei einem Unfall am Samstag (16.5.) auf der Autobahn 45. Gegen 20.50 Uhr fuhr die Frau in einem Mercedes von Hanau Richtung Wetzlar. Eine Streife der Autobahnpolizei bemerkte, dass sie dem vorausfahrenden Audi teilweise sehr nahe kam. Die Streife positionierte sich vor dem Mercedes und gab das Signal „Bitte Folgen“, um das Auto sicher auf dem Parkplatz Vogelsang zum Anhalten zu bringen. Der Mercedes folgte dem Streifenwagen, aber die Fahrerin beschleunigte plötzlich kurz vor dem Parkplatz. Sie fuhr über den Standstreifen an mehreren Fahrzeugen vorbei und floh mit hoher Geschwindigkeit. Die Streife nahm die Verfolgung auf und bat um Unterstützung. Kurz darauf verlor die Fahrerin ohne Fremdeinwirkung die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Sie kam auf der Tangente am Wetzlarer Kreuz von der Fahrbahn ab. Der Mercedes landete in einem Gebüsch und blieb auf dem Dach liegen. Die Streife rief den Rettungsdienst. Dieser brachte die Frau, die sich als schwanger herausstellte, zur Untersuchung in ein Krankenhaus. Im Audi, dem die 20-Jährige so nahe kam, saß ihr Lebensgefährte. Dieser fuhr zunächst weiter, kehrte aber nach dem Unfall eigenständig zurück, um sich nach seiner Partnerin zu erkundigen.

Die bisherigen Untersuchungen haben ergeben, dass die am Mercedes angebrachten Kennzeichen gestohlen waren. Der wirtschaftliche Totalschaden am nicht mehr fahrbereiten CLS älteren Baujahrs wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt. Das Auto wurde von der Frau und ihrem Partner kurz zuvor von einem unbeteiligten Privatanbieter gekauft. Am Audi, den der Mann fuhr, waren abgelaufene Kurzzeitkennzeichen angebracht. Beide Autos waren daher nicht versichert. Außerdem besitzt der 30-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis. Die Schwangere blieb zum Glück abgesehen von Prellungen und Schürfwunden unverletzt und konnte nach der Untersuchung das Krankenhaus wieder verlassen. Beide Autos wurden von den Beamten beschlagnahmt. Die Fahrt des Paares endete, und auf die 20-Jährige und ihren 30-jährigen Begleiter kommen nun Strafverfahren zu.

Greifenstein: Verletzter nach Brand im Gebäude

In Arborn brannte am frühen Sonntag (17.5.) gegen 5.15 Uhr ein Reihenhaus im Ahornweg. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Häuser verhindern und löschte den Brand. Ein 57-jähriger Bewohner erlitt leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte ihn zur Untersuchung in ein Krankenhaus. Die Ursache des Brandes ist noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der entstandene Schaden wird auf 50.000 Euro geschätzt, das Haus ist derzeit unbewohnbar.

Aßlar: Einbruch in Einfamilienhaus

Zwischen Samstag (16.5.), 19 Uhr, und Sonntag, 14 Uhr, drang ein Unbekannter in ein Einfamilienhaus in der Herborner Straße ein. Der Einbrecher hatte zuvor eine Fensterscheibe des Hauses eingeschlagen. Im Inneren durchsuchte er alle Räume nach Wertgegenständen. Er erbeutete unter anderem Schmuck und Geschirr und entkam unbemerkt.

Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise: Wer hat etwas Verdächtiges bemerkt? Sind Personen oder Fahrzeuge in der Umgebung aufgefallen?

Hinweise nimmt die Polizei Wetzlar unter der Telefonnummer 06441/9180 entgegen.

Pierre Gath, Pressesprecher

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon endeten 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817, was 81,02% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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