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Greifenstein: Einbrüche im Lahn-Dill-Kreis

In Einkaufsmarkt und Wohnhäuser eingedrungen, Beute gemacht, Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Giessen (ost)

Driedorf: In Einkaufsmarkt eingedrungen

In der Nacht zu Montag (04.05.2026) drang ein Dieb gegen 00:45 Uhr in einen Einkaufsmarkt in der Stadionstraße in Driedorf ein. Hierbei beschädigte er mehrere Türen. Der Unbekannte verschaffte sich gewaltsam Zutritt zu einem Büroraum und entwendete einen Tresor, in dem Büromaterialien aufbewahrt werden. Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Hinweise auf den Täter geben können, werden gebeten sich an die Polizei in Herborn zu wenden (Tel.: 02772 47050).

Greifenstein: Gekipptes Fenster ausgenutzt

Ein gekipptes Badezimmerfenster nutzte ein Einbrecher am Sonntagmittag (03.05.2026) in Greifenstein aus, um in ein Einfamilienhaus einzusteigen. Zwischen 12:15 Uhr und 13:50 Uhr gelangte der Täter in das Wohnhaus „Auf der Weid“. Beute machte er nach bisherigem Stand nicht. Die Polizei ermittelt und bittet Zeugen, denen am Sonntagmittag verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Greifenstein aufgefallen sind, sich unter Tel.: 02772 47050 bei der Polizeistation Herborn zu melden. Die Polizei rät dazu, auch bei nur kurzer Abwesenheit, Fenster und Türen zu schließen. Gekippte Fenster sind offene Fenster und können die Aufmerksamkeit von Einbrechern erregen. Bei Fragen zum Thema „Einbruchschutz“ stehen die kriminalpolizeilichen Berater im Polizeipräsidium Mittelhessen gerne zur Verfügung (Tel.: 02771 907122, E-Mail: Beratungsstelle.PPMH@polizei.hessen.de). Weitere Informationen finden Sie auch im Internet unter www.polizei-beratung.de.

Solms: Einbrecher erbeuten Bargeld und Schmuck

Einbrecher verschafften sich in der Zeit zwischen Freitag (01.05.2026), 18:30 Uhr und Samstag (02.05.2026), 16:20 Uhr Zutritt zu einem Einfamilienhaus in der Wetzlarer Straße in Oberbiel. Sie durchsuchten sämtliche Stockwerke und ließen Bargeld sowie Schmuck mitgehen. Die Wetzlarer Kripo ermittelt und fragt: Wem sind im genannten Zeitraum verdächtige Personen aufgefallen? Wer kann Hinweise zur Tat geben? Unter der Rufnummer 06441 9180 werden Hinweise aller Art entgegengenommen.

Wetzlar: Ins Portemonnaie gegriffen

Während eine 75-jährige Frau am Samstagvormittag (02.05.2026) vor dem Klinikum in der Forsthausstraße in Wetzlar auf ein Taxi wartete, wurde sie von einem Mann angesprochen, der Kleingeld wechseln wollte. Die Frau holte ihr Portemonnaie hervor, öffnete dieses und suchte nach passenden Münzen. Dem Unbekannten gelang es in diesem Moment, mehrere 50 EUR-Scheine aus der Geldbörse zu entnehmen. Erst als die Seniorin im Taxi saß, fiel der Diebstahl auf. Die Tat ereignete sich zwischen 10:15 Uhr und 10:25 Uhr vor dem Eingang zur Notaufnahme. Beschrieben wird der Trickdieb als circa 50 Jahre alt und etwa 180 cm groß. Bekleidet war er mit einem dunklen Oberteil und einer dunklen Hose. Außerdem trug er einen Strohhut. Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder die Angaben zur Identität des Täters machen können, können sich telefonisch unter 06441 9180 mit der Kriminalpolizei in Wetzlar in Verbindung setzen.

Wetzlar: Autoscheiben eingeschlagen

Zwischen 14:30 Uhr und 15:00 Uhr schlug ein Dieb am Samstag (02.05.2026) im Garbenheimer Weg eine Scheibe eines grauen Skoda Elroq ein. Der Täter griff sich einen Kosmetikbeutel und eine Einkaufstasche. Bereits am Donnerstag (30.04.2026) zerstörte ein Unbekannter auf einem Parkplatz in der Bannstraße in Niedergirmes eine Scheibe eines blauen Opel Corsa und ließ einen Rucksack mitgehen, der auf der Rückbank abgestellt war. Diese Tat ereignete sich im Zeitraum von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr. In beiden Fällen nimmt die Wetzlarer Polizei Hinweise unter Tel.: 06441 9180 entgegen. Ein Hinweis der Polizei: Lassen Sie beim Verlassen keine Wertgegenstände im Fahrzeug zurück. Gegenstände, die von außen sichtbar sind, egal ob größere oder kleinere, können Anreize für Diebe sein.

A45 – Herborn-Süd: Unter Drogen mit geklautem Fahrzeug geflüchtet

Mit gleich mehreren Anzeigen muss ein 19-jähriger Autofahrer rechnen, der am Donnerstagmorgen (30. April) versuchte, vor einer Polizeistreife zu flüchten. Zeugen informierten den Polizei-Notruf gegen 4.20 Uhr über einen BMW mit auffälliger Fahrweise. Dieser war auf der Autobahn 45 in Fahrtrichtung Dortmund zwischen Gießen-Süd und Lützellinden unterwegs und kollidierte mehrfach mit der Schutzplanke. Eine Polizeistreife bemerke den Pkw im Bereich Herborn-Süd. Die Beamten wollten eine Kontrolle durchführen und forderten den Fahrer zum Anhalten auf. Dieser missachtete die Anhaltesignale und gab Gas. Während seiner Flucht kam es zu einem Zusammenstoß mit einem 53-jährigen Ford-Fahrer, an dessen Fahrzeug Sachschaden entstand. Der BMW verunfallte im Bereich der Raststätte Dollenberg, wobei der 19-Jährige gegen die Schutzplanke krachte. Anschließend folgte seine Festnahme. Schnell war der Grund für sein Fluchtversuch klar: er hatte offenbar Drogen genommen, war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und war zudem mit einem geklauten Auto unterwegs. In diesem fanden die Beamten zudem einen Schlagstock, den sie sicherstellten. Die Polizei schätzt den Gesamtunfallschaden auf rund 9.000 Euro. Der Fahrer zog sich infolge des Unfalls leichte Verletzungen zu. Der Mann aus Haiger musste mit auf die Wache nach Herborn. Dort führte ein hinzugezogener Arzt eine Blutentnahme durch. Den BMW stellten die Ordnungshüter sicher. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde der 19-Jährige entlassen. (A.J.)

Tobias Schwarz, Pressesprecher

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle von Einbrüchen registriert, wovon 723 Fälle gelöst wurden. Es gab 569 Verdächtige, darunter 498 Männer, 71 Frauen und 275 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 5206, wobei 840 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 598 Verdächtige, darunter 511 Männer, 87 Frauen und 270 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Autodiebstählen in Hessen für 2022/2023

Die Autodiebstahlraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 1075 Fälle registriert, wovon 506 gelöst wurden. Es gab insgesamt 446 Verdächtige, darunter 414 Männer und 32 Frauen. 183 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 1118, wobei nur 405 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 453, wovon 415 Männer und 38 Frauen waren. 201 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Autodiebstählen in Deutschland mit 7781 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.075 1.118
Anzahl der aufgeklärten Fälle 506 405
Anzahl der Verdächtigen 446 453
Anzahl der männlichen Verdächtigen 414 415
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 32 38
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 183 201

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26.518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22.378 im Jahr 2022 auf 23.101 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19.133 im Jahr 2023 nahezu konstant im Vergleich zu 19.168 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen. In Hessen sind die Drogenraten im Vergleich dazu immer noch niedriger, aber der Anstieg ist besorgniserregend.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 9798 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 10106 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3961 auf 4224. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2653 auf 2828, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen höher war als die der weiblichen Verdächtigen. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 9.798 10.106
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.961 4.224
Anzahl der Verdächtigen 2.653 2.828
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.806 1.918
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 847 910
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 851 915

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen gemeldet, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (81,02%) waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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