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Griesheim: Wohnungseinbruch mit Widerstand bei Festnahme

Ein 29-Jähriger brach in eine Wohnung ein, versuchte sexuellen Übergriff. Bei Festnahme leistete er Widerstand und wurde leicht verletzt.

Foto: Depositphotos

Griesheim (ost)

Früh am Samstagmorgen (16.8.) soll ein Mann im Alter von 29 Jahren in eine Wohnung in der Pfungstädter Straße eingedrungen sein. Bisherigen Informationen zufolge hat er zunächst Wertgegenstände gestohlen und dann versucht, sich an der schlafenden Bewohnerin sexuell zu vergreifen. Die Frau wachte auf und der Mann flüchtete daraufhin.

Während der sofort eingeleiteten Untersuchungen konnten die Einsatzkräfte Hinweise sammeln, die schließlich zur Identifizierung des Verdächtigen führten. Er wurde in einer Wohnung in der Schaafgasse aufgespürt. Als die Einsatzkräfte dort eintrafen, bewarf der Verdächtige sie gezielt mit verschiedenen Gegenständen und Messern. Aufgrund von Hinweisen auf Bewaffnung und der Tatsache, dass der Mann ein Messer zeigte, wurden Spezialeinsatzkräfte eingesetzt. Um 10:15 Uhr wurde er festgenommen, wobei er leicht verletzt wurde. Der 29-Jährige wurde zur medizinischen Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Er muss sich nun wegen mehrerer Straftaten verantworten. Die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft und des Kommissariats 10 aus Darmstadt dauern an.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 im Jahr 2022 auf 840 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten Verdächtigen Männer waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 Fällen die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 308, wobei 283 männliche und 25 weibliche Verdächtige waren. Insgesamt waren 147 der Verdächtigen nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 229, von denen 216 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 267, darunter 237 männliche und 30 weibliche Verdächtige. 130 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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