Wachpolizei führt Messungen durch, Fahrverbot droht bei zu hohem Tempo.
Groß-Gerau: Geschwindigkeitskontrollen in Südhessen

Südhessen (ost)
Die Wachpolizei des Polizeipräsidiums Südhessen führte am Montag (10.06.) drei Geschwindigkeitsmessungen in Darmstadt, Roßdorf und Bischofsheim (Landkreis Groß-Gerau) durch.
Während einer Messung von 8.40 bis 12.40 Uhr in Bischofsheim auf der Autobahn 671 wurden von 1911 Fahrzeugen 90 Fahrer erwischt, die zu schnell unterwegs waren. Der Schnellste fuhr 116 km/h bei erlaubten 80 Stundenkilometern. Die meisten Autofahrer hielten sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung.
In Roßdorf auf der Bundesstraße 26 wurden bei einer vierstündigen Lasermessung zwischen 15.20 und 19.20 Uhr von 5339 Fahrzeugen 105 Fahrer erwischt, die zu schnell fuhren. Der Schnellste erreichte 191 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt dort bei maximal 130 Stundenkilometern. Der Fahrer muss mit einem dreimonatigen Fahrverbot, zwei Punkten in Flensburg und 700 Euro Bußgeld rechnen.
In Darmstadt, an der Ecke Eschollbrücker Straße/Mahatma-Gandhi-Straße, wurden zwischen 15.30 und 17.30 Uhr 88 Fahrzeuge mit einem Lasermessgerät überwacht. Sieben davon waren zu schnell und wurden direkt von der Polizei gestoppt. Die Fahrer erhalten nun Verwarnungsgelder. Der höchste gemessene Wert betrug 67 km/h bei erlaubten 50 Stundenkilometern.
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Pressestelle
Klappacher Straße 145
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.202 Fällen registriert, was 0,88% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168 Fälle, was 80,46% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 Unfälle (10,72%). Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 136.931 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.155 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.406 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.202 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 110.168 |
| Ortslage – innerorts | 90.136 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 32.117 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 14.678 |
| Getötete | 208 |
| Schwerverletzte | 3.878 |
| Leichtverletzte | 20.881 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








