Mit rund 2,8 Promille nach Fastnachtsveranstaltung losgefahren. Die Beamten stoppten Autofahrer mit Alkohol- und Cannabiseinfluss. Ermittlungsverfahren folgen.
Groß-Gerau: Polizei stoppt vier berauschte Fahrer

Büttelborn/Groß-Gerau/Riedstadt (ost)
Während der Nacht zum Sonntag (08.02.) und der Nacht zum Montag (09.02.) wurden mehrere betrunkene Autofahrer von der Polizei gestoppt. Bei vier Fahrern wurden Blutentnahmen durchgeführt, da der Verdacht auf Alkoholeinfluss und in einem Fall auf Cannabiseinfluss bestand.
In der Nacht zum Sonntag (08.02.) um 1.40 Uhr stoppten die Beamten in Büttelborn eine 43-jährige Autofahrerin. Es stellte sich heraus, dass die Frau von einer Fastnachtsveranstaltung kam. Ein Atemalkoholtest ergab 2,84 Promille. Die 43-Jährige wurde vorübergehend festgenommen und ihr Führerschein wurde eingezogen.
In der Nacht zum Montag kontrollierten Streifen der Polizeiautobahnstation Südhessen und der Polizeistation Groß-Gerau dann weitere drei betrunkene Verkehrsteilnehmer. Um 1.10 Uhr wurde bei einem 25-jährigen Autofahrer im Ostring in Riedstadt ein Test positiv auf vorherigen Cannabiskonsum getestet. Auf der A 67 bei Büttelborn stoppten Autobahnpolizisten um 1.30 Uhr einen 43-jährigen Autofahrer mit 2,62 Promille und um 3.40 Uhr „pustete“ ein 24-jähriger Fahrer in „Im Schließgarten“ in Groß-Gerau sogar 2,74 Promille. Alle vier Kontrollierten erwarten nun entsprechende Ermittlungsverfahren.
Die Polizei in Südhessen weist nochmals nachdrücklich darauf hin, dass die Einhaltung der Alkoholgrenzwerte und Drogenbeeinflussung während der „tollen Tage“ streng überwacht wird. Bei diesen Kontrollen konzentrieren sich die Polizeibeamten nicht nur auf Hauptstraßen, sondern auch auf sogenannte „Schleichwege“. Außerdem werden Alkoholkontrollen nicht nur nachts, sondern auch tagsüber durchgeführt.
Unsere Fastnachts-Bezugsmeldung:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4969/6206973
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der aufgezeichneten Fälle von 24363 im Jahr 2022 auf 26518 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.164 Fällen oder 0,8% vertreten. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 117.817 Fällen oder 81,02%. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








