Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Groß-Gerau: Sichere Innenstadt in Rüsselsheim

Beamte kontrollierten Waffenverbotszone, fanden Drogen am Löwenplatz. Verkehrssünder erwartet Verwarnungsgelder.

Foto: Depositphotos

Rüsselsheim (ost)

Im Zuge des Programms „Sichere Innenstadt“ führten Polizeibeamtinnen und -beamte der Polizeidirektion Groß-Gerau und des Polizeipräsidiums Südhessen, unterstützt von Kräften der hessischen Bereitschaftspolizei, am Dienstag (26.05.) von 9.00 bis 17.00 Uhr Kontrollen in der Innenstadt durch und führten außerdem Verkehrskontrollen durch.

Während der Überprüfung von insgesamt 24 Personen wurden zwei Verstöße in der Waffenverbotszone festgestellt. Die Polizei stellte bei zwei Männern ein Klappmesser und ein Springmesser sicher und leitete entsprechende Ermittlungsverfahren ein. Auf dem Löwenplatz entdeckten die Einsatzkräfte in Blumenkästen versteckt insgesamt etwa 50 Gramm Haschisch sowie geringe Mengen Kokain und Marihuana.

Bei begleitenden Verkehrskontrollen, einschließlich Geschwindigkeitsmessung, im Kurt-Schumacher-Ring und in der Johann-Sebastian-Bach-Straße waren 26 Fahrer zu schnell unterwegs. Sie müssen nun aufgrund der Geschwindigkeitsüberschreitungen Verwarnungsgelder zahlen. Der unrühmliche Spitzenreiter war ein Autofahrer, der bei erlaubten 50 km/h 85 Stundenkilometer fuhr. Außerdem ahndeten die Kontrolleure mehrere Verstöße gegen die Gurtpflicht und die Handy-Nutzung.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb jedoch relativ konstant bei etwa 19133 Verdächtigen. Von diesen Verdächtigen waren 17106 männlich, 2027 weiblich und 7004 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24