Ein 20-jähriger Tatverdächtiger wurde nach Messerstichen in Untersuchungshaft genommen, die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.
Groß-Gerau: Untersuchungshaft nach Auseinandersetzung in Rüsselsheim

Rüsselsheim (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Darmstadt und des Polizeipräsidiums Südhessen:
Nach einem Vorfall am Montagnachmittag (18.05.) in der Nähe des Berliner Platzes, bei dem ein 41-Jähriger durch Messerstiche schwer verletzt wurde (wie bereits berichtet), können Staatsanwaltschaft und Polizei nun einen schnellen Fahndungserfolg verzeichnen.
Ein 20 Jahre alter Verdächtiger, der mit dem 41-Jährigen verwandt ist, stellte sich am Dienstagabend (19.05.) auf der Polizeistation in Groß-Gerau und wurde daraufhin vorläufig festgenommen. Am Mittwochmittag (20.05.) wurde er dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes erließ und die Untersuchungshaft anordnete. Der 20-jährige Mann wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Die Untersuchungen zu den genauen Hintergründen des Vorfalls dauern an.
Hinweis an die Medien:
Die Zuständigkeit für die Presse liegt bei der Staatsanwaltschaft in Darmstadt. Weitere Informationen in diesem Zusammenhang werden ausschließlich von der örtlichen Pressestelle erteilt.
Unsere Ursprungsmeldung:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4969/6277240
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle war jedoch in beiden Jahren hoch, mit 224 gelösten Fällen in 2022 und 216 gelösten Fällen in 2023. Die Anzahl der Verdächtigen war ebenfalls rückläufig, von 308 Verdächtigen in 2022 auf 267 Verdächtige in 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt







