Am Freitag, den 17.04., versuchten Unbekannte gewaltsam in eine Praxis in Großenlüder einzubrechen. Ein Fenster wurde beschädigt, Gesamtsachschaden von etwa 600 Euro.
Großenlüder: Einbruchsversuch, Unbekannte versuchen in Praxis einzubrechen

Fulda (ost)
Einbruchsversuch
Großenlüder. In der Nacht von Freitag (17.04.) versuchten Unbekannte gewaltsam in die Räumlichkeiten einer Praxis in der Lauterbacher Straße einzudringen. Dabei wurde ein Fenster beschädigt. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 600 Euro. Bitte geben Sie Hinweise an das Polizeipräsidium Osthessen unter der Telefonnummer 0661/105-0, an jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de.
Betrug durch Tricks – Haustürgeschäfte mit Altmetall
Fulda. Zwei Unbekannte klingelten am Donnerstag (16.04.) bei einer 66-jährigen Bewohnerin im Stadtgebiet Fulda und baten unter dem Vorwand, Altmetall zu sammeln, um Einlass. Die ahnungslose Dame kam der Bitte nach und öffnete ihre Tür. Während sich einer der Unbekannten mit der Frau in den Keller begab, um sich dort die Metallabfälle anzusehen, durchsuchte der zweite Täter die Räumlichkeiten nach Wertgegenständen. Die Geschädigte bemerkte später das Fehlen einer Schatulle mit Schmuck. Die Täter können wie folgt beschrieben werden:
Täter 1: männlich, etwa 20-25 Jahre alt, 175 – 180 cm groß, schlanke Statur, dunkle kurze Haare, sprach akzentfrei Deutsch, weißes Hemd mit bunten Akzenten, dunkle Hose
Täter 2: männlich, etwa 175-180 cm groß, kräftige Statur, dunkelblonde Haare, hellgrünes Hemd
Ihre Polizei sensibilisiert:
Unbekannte klingeln unter einem Vorwand an der Haustür, um Zugang zur Wohnung zu bekommen. Einige Täter geben sich beispielsweise als angebliche Handwerker, als Mitarbeiter von Elektrizitäts-, Gas- oder Wasserwerken oder als Hausverwaltung aus, um das Vertrauen ihrer Opfer zu gewinnen. Sobald die Täter sich frei im Objekt bewegen können, durchsuchen sie die Räume nach Wertsachen.
Trickbetrug ist vielfältig. Bitte bedenken Sie, die Täter sind erfinderisch und schauspielerisch begabt. Sie entwickeln immer wieder Maschen, die auf die Bedürfnisse der Opfer zugeschnitten sind, um das Vertrauen der Menschen zu gewinnen und so hohe Vermögenswerte zu ergaunern.
Wenn Sie an der Haustür besucht werden, seien Sie skeptisch und schützen Sie sich:
Bitte geben Sie Hinweise an das Polizeipräsidium Osthessen unter der Telefonnummer 0661/105-0, an jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de.
Falsche Bankmitarbeiter erbeuten Bargeld
Fulda. Trickbetrüger kontaktierten eine Bürgerin mit einer besonders dreisten Masche am Mittwoch (15.04.) in Fulda. Die Geschädigte wurde von Unbekannten, die sich als Mitarbeiter ihrer Bank ausgaben, angerufen. Die Anruferin gab an, dass es verdächtige Abbuchungen auf ihrem Konto gab und deshalb die Bankkarte benötigt würde. Die 78-jährige Frau glaubte den Betrügern und übergab ihre Bankkarte einer weiblichen Person, die kurz nach dem Anruf an ihrer Adresse auftauchte. Erst später bemerkte sie, dass sie Opfer eines Betrugs geworden war und die Unbekannten Bargeld von ihrem Konto abgehoben hatten.
Die Abholerin kann wie folgt beschrieben werden: weiblich, ca. 18 – 20 Jahre alt, etwa 165 bis 170 cm groß, sehr schlanke Figur, schwarze, glatte, schulterlange Haare.
Tipps Ihrer Polizei:
Achtung: Verwenden Sie nicht die Rückruftaste. Wählen Sie die Ihnen bekannte Telefonnummer neu.
Wenn Sie Opfer eines solchen Betrugs geworden sind oder einen entsprechenden Anruf erhalten haben, wenden Sie sich umgehend an Ihre Bank und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
Bitte geben Sie Hinweise an das Polizeipräsidium Osthessen unter der Telefonnummer 0661/105-0, an jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de.
(Jonas Trabert)
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Zunahme. Im Jahr 2022 wurden 9798 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 10106 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3961 im Jahr 2022 auf 4224 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2653 im Jahr 2022 auf 2828 im Jahr 2023. Darunter waren 1806 männliche Verdächtige, 847 weibliche Verdächtige und 851 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. In Berlin, der Region mit den meisten registrierten Fällen von Cyberkriminalität in Deutschland im Jahr 2023 – 22125, sind die Zahlen im Vergleich zu Hessen deutlich höher.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 9.798 | 10.106 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.961 | 4.224 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.653 | 2.828 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.806 | 1.918 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 847 | 910 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 851 | 915 |
Quelle: Bundeskriminalamt








