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Gründungskongress der „Generation Deutschland“ in Fulda-Johannesberg

Am Samstag fand der Gründungskongress des hessischen Landesverbandes der „Generation Deutschland“ statt. Ein „Straßenkulturfest“ und ein Aufzug mit insgesamt 550 Personen wurden gemeldet.

Foto: Depositphotos

Fulda (ost)

In Fulda fand am Samstag (28.03.) im Bürgerhaus des Stadtteils Johannesberg der Gründungskongress des hessischen Landesverbandes der „Generation Deutschland“ statt. Das Bündnis „Fulda stellt sich quer“ hat außerdem bei der Versammlungsbehörde der Stadt Fulda ein „Straßenkulturfest“ in der „Von-Mengersen-Straße“ in Johannesberg und einen Aufzug von der Olympiastraße in Fulda bis nach Johannesberg angemeldet. An dem Aufzug nahmen bis zu 550 Personen teil, das „Straßenkulturfest“ hatte bis zu 1.000 Teilnehmer.

Die Polizei hat sich auf einen größeren Einsatz vorbereitet und war mit einer mittleren dreistelligen Anzahl an Einsatzkräften und entsprechenden Einsatzmitteln – darunter Polizeipferde, -hunde und einer Drohne – vor Ort.

Im Laufe des Tages kam es nur vereinzelt zu Zwischenfällen.

Um 10 Uhr gab es in Johannesberg eine Sitzblockade von einzelnen Personen auf einer Zufahrt zum Parkplatz des Friedhofs. Nach einer Begleitung durch die Polizei wurde die Blockade kurz darauf beendet.

Um 11:50 Uhr wurde ein Mann im Bereich der Bühne des „Straßenkulturfestes“ vorläufig festgenommen. Er hatte die Veranstaltung gestört und wurde daraufhin vom Versammlungsleiter ausgeschlossen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes eingeleitet, das von der Staatsanwaltschaft Fulda geführt wird. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde er entlassen und konnte seine Filmaufnahmen fortsetzen.

Zusätzlich wurden bei einer Person vor der Versammlung Quarzhandschuhe sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Hessische Versammlungsfreiheitsgesetz eingeleitet.

Da die Versammlungen aus Sicht der Polizei weitgehend störungsfrei verliefen, zieht die Polizei insgesamt ein positives Fazit des Einsatzes. Der Dank der Polizei gilt allen friedlichen Teilnehmern der Versammlungen.

Quelle: Presseportal

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