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Günterod: Hund gequält? – Polizei sucht Radfahrer als wichtigen Zeugen

Am Lahnufer in Marburg hörte eine Zeugin Tierlaute und vermutet Misshandlung. Radfahrer mit Hund gesucht für Zeugenaussage.

Foto: Depositphotos

Giessen (ost)

Marburg: Hat ein Hund gelitten? – Fahndung der Polizei nach einem Radfahrer als wichtigen Zeugen

Am Montagabend (28.07.2025) waren Beamte der Polizei Marburg am Ufer der Lahn in der Gisselberger Straße im Einsatz. Daher bittet die Polizei einen Radfahrer, sich als wichtigen Zeugen zu melden. Gegen 20.00 Uhr alarmierte eine Zeugin die Ordnungshüter. Sie hatte das Winseln und Quietschen eines Hundes gehört und vermutete, dass ein Hund misshandelt wurde. Vor dem möglichen Tiermissbrauch hatte sie beobachtet, wie ein Fußgänger dort in einen Streit mit einem Radfahrer geraten war. Der Radfahrer hatte einen freilaufenden Hund bei sich, ähnlich einem Schäferhund. Der Radfahrer trug ein schwarzes T-Shirt, kurze dunkle Sporthosen und keinen Helm oder Rucksack. Nach dem Streit fuhr der Radfahrer mit seinem Hund in Richtung Innenstadt davon. Nachdem der Radfahrer mit seinem Hund den Ort bereits verlassen hatte, begann das Winseln und Quietschen der Tiere. Die Zeugin konnte dies jedoch nur akustisch wahrnehmen. Daher konnte sie weder eine Beschreibung des Täters noch des Hundes abgeben. Beamte der Marburger Polizei trafen an der Stelle, die von der Zeugin beschrieben wurde, einen Obdachlosen an. Dieser bestritt, derzeit einen Hund zu besitzen – auch in seinem Notquartier befand sich kein Hund. Schließlich entdeckten die Polizisten in der Gisselberger Straße einen vernachlässigten Hund, den sie dem Obdachlosen zuordneten, lockten das Tier an und brachten es in ein Tierheim. Die Polizei ermittelt derzeit wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und sucht den Radfahrer als wichtigen Zeugen. Dieser könnte möglicherweise Informationen über eine Misshandlung durch den Obdachlosen geben und wird gebeten, sich unter Tel.: (06421) 4060 bei der Polizeistation in Marburg zu melden.

Wetter-Amönau: Einbruch in eine Wohnung

In der Straße „Am Bornküppel“ hatten Diebe es auf Beute aus einem Einfamilienhaus abgesehen. Zwischen dem 27.07.2025 (Sonntag) und gestern Mittwoch (30.07.2025) verschafften sich die Täter gewaltsam Zutritt und durchsuchten das Haus nach Beute. Sie durchwühlten mehrere Räume und nahmen unter anderem Schmuck und einen Laptop mit. Die Polizei bittet um Mithilfe und fragt: Wer hat die Einbrecher im genannten Zeitraum beobachtet? Wem sind in der Straße „Am Bornküppel“ in diesem Zusammenhang Personen oder Fahrzeuge aufgefallen? Hinweise erbittet die Polizeistation Marburg unter Tel.: (06421) 4060.

Angelburg-Gönnern: Fahrerflucht

Die Polizei schätzt den Blechschaden an einem in der Hauptstraße geparkten Skoda auf etwa 1.400 Euro, den ein flüchtiger Unfallfahrer hinterlassen hat. Am Mittwoch (30.07.2025), gegen 13.00 Uhr, berührte der Flüchtige den schwarzen Octavia, der auf Höhe der Hausnummer 21 stand, beim Vorbeifahren am Heck. Ein Zeuge beobachtete den Aufprall des hellblauen Kleinwagens auf den Skoda. Der Zeuge kann keine weiteren Angaben zu dem hellblauen Kleinwagen oder seinem Fahrer machen. Die Polizei geht davon aus, dass der hellblaue Kleinwagen an der Front einen deutlich sichtbaren Schaden aufweist. Zeugen, die weitere Angaben zu dem hellblauen Kleinwagen oder seinem Fahrer machen können oder denen ein entsprechendes Fahrzeug mit einem frischen Unfallschaden an der Front aufgefallen ist, werden gebeten, sich unter Tel.: (06461) 9295 beim Unfallfluchtermittler der Polizeistation in Biedenkopf zu melden.

Bad Endbach: Fahrerflucht nach Unfall

Die Fahrerin eines Opel Corsas vermied am Samstagnachmittag durch ein Ausweichmanöver eine Kollision mit einem entgegenkommenden SUV. Die Frau aus Bad Endbach war zwischen 14.10 Uhr und 14.25 Uhr auf der Landstraße zwischen Günterod und Bad Endbach unterwegs. In einer Kurve kam ihr der schwarze SUV entgegen. Der Fahrer oder die Fahrerin lenkte teilweise auf den Fahrstreifen der Opelfahrerin. Diese wich aus und überfuhr die Bordsteinkante am rechten Fahrbahnrand. Der Fahrer des schwarzen SUV setzte seine Fahrt in Richtung Günterod fort. Die Polizei schätzt den Schaden am roten Corsa auf etwa 1.000 Euro. Hinweise zu dem schwarzen SUV oder seinem Fahrer nimmt die Polizei in Biedenkopf unter Tel.: (06461) 9295 entgegen.

Guido Rehr, Pressesprecher

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 im Jahr 2022 auf 840 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 569 und stieg im Jahr 2023 auf 598. Davon waren 498 männlich und 71 weiblich im Jahr 2022, und 511 männlich und 87 weiblich im Jahr 2023. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 275 im Jahr 2022 auf 270 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Einbruchsfälle in Deutschland registriert, insgesamt 27061.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145422 Unfälle. Davon endeten 19527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6914 Unfälle aus, was 4,75% darstellt. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1164 Fällen oder 0,8% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117817 oder 81,02%. In Ortslagen gab es 14839 Unfälle innerorts (10,2%), 7577 außerorts (5,21%) und 3013 auf Autobahnen (2,07%). Die Anzahl der Getöteten betrug 188, Schwerverletzte 3537 und Leichtverletzte 21704.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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