Eine Betrügerin täuschte schwere Erkrankung vor, um Bargeld und Schmuck zu stehlen. Die Polizei sucht nach Zeugen in Guxhagen.
Guxhagen: Seniorin um Ersparnisse betrogen

Guxhagen (ost)
Guxhagen (Schwalm-Eder-Kreis):
Bislang unbekannte Kriminelle haben am Freitagmittag versucht, eine ältere Dame in Guxhagen zu betrügen, indem sie eine Variante des Schockanrufs anwendeten. Eine Betrügerin klingelte an der Tür der alten Frau und erzählte ihr, dass ihre Schwiegertochter im Endstadium von Darmkrebs im Krankenhaus liege und dringend teure Medikamente benötige, die sie als Botin der Ärzte überbringen solle. Die Seniorin wurde unter Druck gesetzt, Bargeld und Schmuck zu geben, aber sie wurde misstrauisch, als sie einen unbekannten Mann hinter einer Hecke entdeckte. Der Betrug wurde in letzter Minute vereitelt. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise und warnt vor dieser neuen Betrugsmasche.
Am Freitag um 13:30 Uhr klingelte die Betrügerin an der Tür der Seniorin in Guxhagen-Albshausen. Sie erzählte über die angebliche lebensbedrohliche Krankheit der Angehörigen und dass nur ein teures Medikament aus der Schweiz helfen könne. Die Seniorin sammelte Geld und Schmuck, um ihrer Schwiegertochter zu helfen, bevor sie den mutmaßlichen Komplizen hinter der Hecke entdeckte und die Übergabe verweigerte. Die Täter flüchteten unerkannt. Die Betrügerin war eine 35-40 Jahre alte Frau mit kurzen schwarzen Haaren und akzentfreiem Deutsch. Der Komplize war 1,80-1,85 Meter groß, schlank und trug helle Kleidung, so die Seniorin.
Personen, die verdächtige Aktivitäten in Guxhagen-Albshausen am Freitagmorgen und -nachmittag bemerkt haben, werden gebeten, sich beim Polizeipräsidium Nordhessen unter Tel. 0561-9100 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der aufgezeichneten Fälle von 24363 im Jahr 2022 auf 26518 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








