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Hainzell: Trickbetrug in Flieden

Ein unbekannter Mann gab sich als Pfleger aus und ergaunerte 1.500 Euro von einem Senior. Die Polizei warnt vor Trickbetrügern.

Foto: unsplash

Fulda (ost)

Falscher Angestellter im Seniorenheim

Flieden. Am Dienstag (06.08.), gegen 12.30 Uhr, besuchte ein unbekannter Mann einen älteren Herrn in der Straße „Hermesberg“ und gab vor, ein Pfleger zu sein. Nach aktuellen Informationen behauptete er, dass noch Geld für die Unterbringung eines Familienmitglieds im Pflegeheim ausstehen würde, das von der Pflegekasse nicht übernommen wurde. Der ältere Herr glaubte dem Betrüger und übergab ihm 1.500 Euro an der Haustür. Erst als er sich später im Pflegeheim rückversicherte, wurde der Betrug entlarvt. Der Mann erstattete Anzeige.

Der Betrüger wird wie folgt beschrieben: etwa 40 Jahre alt, schlank, etwa 175 cm groß, braune kurze Haare, Brille, westeuropäisches Aussehen. Er trug eine weiße Gesichtsmaske.

Bitte wenden Sie sich an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de

Ihre Polizei sensibilisiert:

Es gibt Kriminelle, Männer und Frauen, die gezielt Menschen in ihren Häusern und Wohnungen aufsuchen, um sie zu bestehlen. Sie klingeln unter einem Vorwand an der Haustür, um beispielsweise Zugang zur Wohnung zu erhalten.

Trickbetrug ist vielfältig. Bitte denken Sie daran, Trickbetrüger sind einfallsreich und schauspielerisch begabt. Sie erfinden immer wieder neue Maschen, um das Vertrauen der Menschen zu gewinnen und hohe Geldbeträge zu ergaunern.

Seien Sie skeptisch und sichern Sie sich ab, wenn Sie an der Haustür besucht werden:

Kennzeichendiebstahl

Flieden. Unbekannte Täter stahlen in der Nacht zum Mittwoch (07.08.) die beiden amtlichen Kennzeichen „FD-KR 181“ von einem silbernen Ford Focus. Das Fahrzeug war zu diesem Zeitpunkt auf einem Parkplatz in der Straße „Laugendorf“ in Höf und Haid abgestellt.

Bitte wenden Sie sich an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de

WhatsApp-Betrug

Großenlüder. Eine 81-jährige Frau erhielt am Dienstag (06.08.) eine WhatsApp-Nachricht von einem angeblichen Familienmitglied, das sich in finanziellen Schwierigkeiten befand. Gutgläubig überwies die Dame daraufhin rund 2.900 Euro auf zwei unbekannte Konten. Erst danach wurde ihr bewusst, dass sie einem Betrug zum Opfer gefallen war.

Immer wieder haben skrupellose Betrüger Erfolg mit solchen Tricks. Sie geben sich als Verwandte, gute Bekannte oder enge Familienmitglieder aus, deren altes Handy kaputt gegangen sei. Gleichzeitig behaupten die Betrüger, dass die angezeigte und den Opfern bisher unbekannte Rufnummer die neue Erreichbarkeit des Verwandten sei. Aufgrund des defekten Mobiltelefons könne der Verwandte nicht mehr auf sein Online-Banking zugreifen, müsse aber dringend eine Überweisung tätigen. Er bitte daher um vorübergehende finanzielle Unterstützung, indem die potenziellen Opfer diese Überweisung an einen unbekannten Empfänger durchführen. Die Forderungen belaufen sich in der Regel auf einen niedrigen vierstelligen Betrag.

Ihre Polizei warnt daher nochmals eindringlich: Trickbetrug ist vielfältig.

Dieseldiebstahl

Hosenfeld. Ein unbekannter Mann begab sich am Donnerstag (08.08.), gegen 2.20 Uhr, zu einem Lkw, der in der Straße „In der Hinterbach“ in Hainzell geparkt war. Er beschädigte den Tankdeckel mit einem unbekannten Werkzeug und begann, Diesel abzuzapfen. Ein Zeuge beobachtete ihn dabei, woraufhin der Dieb die Flucht ergriff. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits rund 350 Liter Diesel im Wert von etwa 550 Euro gestohlen worden. Der unbekannte junge Mann floh laut aktuellen Informationen in einem Sattelzug mit polnischem Kennzeichen.

Bitte wenden Sie sich an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de

Julissa Sauermann

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2021/2022

Die Cyberkriminalitätsrate in Deutschland, speziell in der Region Hessen, ist zwischen 2021 und 2022 gestiegen. Im Jahr 2021 wurden 8896 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 9798 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist jedoch von 4173 im Jahr 2021 auf 3961 im Jahr 2022 gesunken. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 2766 im Jahr 2021 auf 2653 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu hat die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 29667 Fällen verzeichnet.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 8.896 9.798
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.173 3.961
Anzahl der Verdächtigen 2.766 2.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.945 1.806
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 821 847
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 948 851

Quelle: Bundeskriminalamt

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