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Halle: Schlag gegen Schleusungskriminalität und Prostitution

Großaktion gegen gewerbsmäßige Beihilfe zum illegalen Aufenthalt von Ausländern in Deutschland. Hauptbeschuldigte im Alter von 27-40 Jahren betroffen. Einsatzkräfte aus Sachsen-Anhalt, Berlin und Bundespolizei beteiligt.

Foto: unsplash

Magdeburg, Halle (Saale), Berlin (ost)

Heute startet die Großaktion der Gemeinsamen Auswerte- und Ermittlungsgruppe Schleusungskriminalität von Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt (LKA) und Bundespolizei (BPOL) gegen die gewerbsmäßige Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt von Ausländern im Bundesgebiet in mehreren Fällen. Insgesamt 38 Objekte in Sachsen-Anhalt und Berlin werden zeitgleich durchsucht. Die Maßnahmen erfolgen in Magdeburg, Halle (Saale) sowie in anderen Landkreisen des Landes wie im Jerichower Land, im Harz-, Salzland- und im Bördekreis sowie in Anhalt-Bitterfeld, aber auch in Berlin.

Die Hauptverdächtigen werden beschuldigt, den illegalen Aufenthalt von Personen in Deutschland in gewerbsmäßiger Absicht durch aktive Unterstützung gefördert zu haben. Zeitgleich werden bei mehreren deutschen Staatsbürgern sowie einer Person asiatischer Herkunft im Alter von 27 bis 40 Jahren strafrechtliche Durchsuchungsmaßnahmen durchgeführt.

An diesem umfangreichen Einsatz sind fast 500 Einsatzkräfte beteiligt, darunter Ermittler des Landeskriminalamtes Sachsen-Anhalt, Ermittler der Bundespolizei, Bereitschaftspolizeien des Landes und des Bundes sowie Unterstützungskräfte der Landespolizei Berlin.

Die Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt von Ausländern (§§ 95, 96 AufenthG) wird laut Strafgesetzbuch mit einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr bestraft.

Quelle: Presseportal

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