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Hanau: Effektiver Diebstahlschutz für E-Scooter

Erfahren Sie, wie Sie mit einfachen Maßnahmen das Diebstahlrisiko deutlich reduzieren können.

Foto: unsplash

Südosthessen (ost)

(fg) Mit dem zunehmenden Einsatz von E-Scootern im urbanen Raum nimmt auch die Zahl der Diebstähle zu. Eine aktuelle Auswertung hierzu hat ergeben, dass sich im laufenden Kalenderjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Südosthessen rund 40 Prozent mehr E-Scooter-Diebstähle zugetragen haben. Eine deutliche Zunahme ist mitunter in den Städten Hanau und Offenbach zu erkennen. Aufgrund dessen möchte das Polizeipräsidium Südosthessen E-Scooter-Besitzern nochmals praktische Tipps zum bestmöglichen Schutz ihres Eigentums an die Hand geben.

„Diebstahlschutz beginnt schon bei der richtigen Sicherung“, erklärt der Leiter des Stabsbereichs Prävention E4 des Polizeipräsidiums Südosthessen, Marc Sachs. „Ein gutes Schloss und der richtige Abstellort sind entscheidend.“

Einige hilfreiche Tipps zum Schutz vor einem E-Scooter-Diebstahl im Überblick

1. Qualitatives Schloss verwenden:

Investieren Sie in ein robustes Bügel- oder Faltschloss.

2. E-Scooter immer an festen Gegenständen befestigen:

Parken Sie ihren E-Scooter an Fahrradständern oder anderen stabilen Objekten – idealerweise an gut einsehbaren Orten.

3. Zusätzliche Sicherungen anbringen:

Eine weitere Sicherungseinrichtung (Wegfahrsperre) oder eine Alarmanlage kann Diebe zusätzlich abschrecken.

4. Elektronische Diebstahlortung:

Moderne E-Scooter bieten GPS-Tracking, das im Falle eines Diebstahls die Ortung und Lokalisierung erleichtert. Sollte keine elektronische Diebstahlortung verbaut sein, kann in der Regel auch nachgerüstet werden.

Besitzer sollten außerdem aufmerksam sein und den E-Scooter nicht über längere Zeit unbeaufsichtigt lassen. Wenn möglich, das Gefährt mit in das Innere eines Gebäudes (zum Beispiel: Fahrradkeller oder andere Räumlichkeiten) nehmen und dort entsprechend sichern. Mit diesen einfachen Maßnahmen, lässt sich das Risiko eines Diebstahls deutlich reduzieren.

Weitere hilfreiche Präventionstipps erhalten Sie bei der sicherungstechnischen und verhaltensorientierten Prävention des Polizeipräsidiums Südosthessen unter der Rufnummer 069 8098-2424, im Internet unter www.polizei-beratung.de oder direkt unter dem Beitrag „So sichern Sie ihren E-Scooter effektiv vor Diebstahl“: https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/so-sichern-sie-ihren-e-scooter-effektiv-vor-diebstahl/.

Offenbach, 22.05.2025, Pressestelle, Felix Geis

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Fahrraddiebstählen in Hessen für 2022/2023

Die Fahrraddiebstahlsraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 15.523 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 14.987 Fälle waren. Trotz des Rückgangs bleiben Fahrraddiebstähle in Hessen ein Problem, da die Anzahl der gelösten Fälle im Vergleich zu den registrierten Fällen relativ niedrig ist. Im Jahr 2023 gab es 1.643 gelöste Fälle. Im Vergleich dazu verzeichnet Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 62.036 die meisten Fahrraddiebstähle in Deutschland. Dies zeigt, dass Fahrraddiebstähle in Hessen im Vergleich zu anderen Regionen wie Nordrhein-Westfalen zwar niedriger sind, aber dennoch eine ernstzunehmende Herausforderung darstellen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 15.523 14.987
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.570 1.643
Anzahl der Verdächtigen 1.132 1.079
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.084 1.012
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 48 67
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 522 575

Quelle: Bundeskriminalamt

Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 9798 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 10106 Fälle waren. Trotz der Zunahme konnten mehr Fälle gelöst werden, von 3961 im Jahr 2022 auf 4224 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 2653 auf 2828. Unter den Verdächtigen waren 1806 Männer, 847 Frauen und 851 Nicht-Deutsche im Jahr 2022. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 1918, die weiblichen Verdächtigen auf 910 und die nicht-deutschen Verdächtigen auf 915. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 9.798 10.106
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.961 4.224
Anzahl der Verdächtigen 2.653 2.828
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.806 1.918
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 847 910
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 851 915

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle darstellt. In Ortslagen gab es 14.839 Unfälle innerorts (10,2%), 7.577 außerorts (5,21%) und 3.013 auf Autobahnen (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte auf den Straßen Hessens.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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