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Hanau: Ermittlungen wegen Tötungsdelikts

45-Jährige tot in Nidderau aufgefunden. Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei suchen nach Zeugen.

Foto: Depositphotos

Nidderau (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Hanau und des Polizeipräsidiums Südosthessen

(cb) Seit März 2025 führen die Staatsanwaltschaft Hanau und die Kriminalpolizei Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts durch, nachdem eine 45-jährige Frau tot in ihrer Wohnung in Nidderau aufgefunden wurde.

Im Zuge der durchgeführten Ermittlungen wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen, eine Obduktion des Leichnams der Betroffenen, Maßnahmen zur Rekonstruktion des Tatgeschehens und eine Vielzahl von Zeugenvernehmungen durchgeführt, die von einer eigens von der Polizei eingerichteten Arbeitsgruppe durchgeführt wurden.

Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei suchen weiterhin nach Zeugen und bitten um Unterstützung.

Die Ermittler möchten unter anderem folgendes wissen:

Hinweise von Zeugen nimmt die Kriminalpolizei in Hanau unter der Telefonnummer 06181 100-123 entgegen.

Für Informationen, die zur Aufklärung der Straftat führen, hat die Staatsanwaltschaft Hanau eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro ausgesetzt (siehe Fahndungsplakat).

Offenbach, 03.07.2025, Pressestelle, Claudia Benneckenstein

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang, wobei im Jahr 2022 243 Fälle und im Jahr 2023 229 Fälle registriert wurden. Die Anzahl der gelösten Fälle war ebenfalls rückläufig, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 auf 267 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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