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Hanau: Fahrradcodierung kommt an

Das Polizeirevier Hanau und die Stadtpolizei Hanau setzen ihre bewährte Zusammenarbeit bei der Fahrradcodierung fort. Die erneut hohe Nachfrage zeigt, dass das Interesse an der Fahrradcodierung und damit an einem zusätzlichen Schutz vor Fahrraddiebstahl weiterhin groß ist.

Team der Fahrradcodieraktion
Foto: Presseportal.de

Hanau (ost)

(fg) Die Polizeistation Hanau und die Stadtpolizei Hanau setzen ihre bewährte Zusammenarbeit bei der Fahrradcodierung fort. Auch die dritte gemeinsame Codieraktion im Jahr 2026 stieß erneut auf großes Interesse.

Das neueste Event fand am Dienstag erstmals im Weststadtbüro in Kesselstadt statt. Nach vorheriger Terminvereinbarung konnten Besitzer von Fahrrädern ihre Räder mit einer individuellen F.E.I.N.-Codierung (Fahrrad-Eigentümer-Identifikations-Nummer) versehen lassen. Viele Interessierte nutzten das Angebot. Auch ein E-Scooter wurde zur Codierung vorgestellt. Bei der Codierung wird ein individueller Code an einer gut sichtbaren Stelle in den Rahmen eingraviert. Dadurch kann ein gefundenes oder sichergestelltes Fahrrad leichter seinem Besitzer zugeordnet werden. Gleichzeitig kann die Markierung den Weiterverkauf eines gestohlenen Fahrrads erschweren und es für potenzielle Hehler unattraktiver machen.

Die erneut hohe Nachfrage zeigt, dass das Interesse an der Fahrradcodierung und somit an einem zusätzlichen Schutz vor Fahrraddiebstahl weiterhin groß ist.

Für Polizei und Stadtpolizei steht daher fest: Die Zusammenarbeit wird auch im nächsten Jahr fortgesetzt. Erste Planungen für weitere Fahrradcodieraktionen im Jahr 2027 sind bereits im Gange.

Termine und weitere Informationen werden rechtzeitig über die offiziellen Kanäle des Polizeipräsidiums (unter anderem über den WhatsApp-Kanal: https://whatsapp.com/channel/0029Vb3hOsB05MUc7HrFlK26 und im Internet: https://www.polizei.hessen.de/service/veranstaltungen?displayFirst=list_first) bekannt gegeben.

Neben Veranstaltungsinformationen aus Südosthessen werden auf dem WhatsApp-Kanal auch Zeugenaufrufe, Fahndungen, zielgruppenspezifische Präventionshinweise und aktuelle Pressemitteilungen veröffentlicht. Aber auch bei größeren Einsätzen bietet der Service die Möglichkeit, Bürgerinnen und Bürger direkt zu erreichen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Fahrraddiebstählen in Hessen für 2022/2023

Die Fahrraddiebstahlraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 waren rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 15523 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 14987 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 1570 im Jahr 2022 auf 1643 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 1132 im Jahr 2022 auf 1079 im Jahr 2023 zurück. In Nordrhein-Westfalen, der Region mit den meisten gemeldeten Fahrraddiebstählen in Deutschland im Jahr 2023 mit 62036 Fällen, waren die Diebstahlraten deutlich höher als in Hessen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 15.523 14.987
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.570 1.643
Anzahl der Verdächtigen 1.132 1.079
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.084 1.012
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 48 67
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 522 575

Quelle: Bundeskriminalamt

Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023

Die Statistiken zu den Cyberkriminalitätsraten in Hessen zeigen eine leichte Zunahme von 9798 Fällen im Jahr 2022 auf 10106 Fälle im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3961 auf 4224. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2653 auf 2828, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 1806 auf 1918 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 847 auf 910 stiegen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 851 auf 915. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 9.798 10.106
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.961 4.224
Anzahl der Verdächtigen 2.653 2.828
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.806 1.918
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 847 910
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 851 915

Quelle: Bundeskriminalamt

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