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Hanau: Polizei sucht Zeugen nach Nötigung auf der Autobahn

Ein unbekannter Volvo-Fahrer wechselte unvermittelt die Fahrspur, Polizei ermittelt wegen Nötigung und sucht Zeugen.

Foto: Depositphotos

Hanau und Main Kinzig-Kreis (ost)

1. Öffentlicher Aufruf: Wer kann Informationen über das Fahrverhalten geben? – Autobahn 66 / Hanau Autobahnkreuz / Richtung Frankfurt

(cw) Die Polizei sucht nach Verkehrsteilnehmern, insbesondere einem Motorradfahrer mit einem BMW-GS-Kennzeichen aus dem Main-Kinzig-Kreis, die am Sonntagabend auf der Autobahn 66 im Bereich des Hanauer Autobahnkreuzes (Richtung Frankfurt) unterwegs waren. Gegen 18 Uhr fuhr ein 65-jähriger Motorradfahrer mit seiner blauen Honda auf der mehrspurigen Autobahn, als ein unbekannter Volvo-Fahrer plötzlich die Spur gewechselt haben soll. Nur durch Bremsen und Ausweichen des Motorradfahrers kam es zu keiner Kollision. Kurz darauf soll sich der Vorfall ähnlich wiederholt haben. Die Polizei ermittelt nun wegen Nötigung und Gefährdung des Straßenverkehrs und bittet Zeugen, sich bei der Polizeiautobahnstation Langenselbold unter der Rufnummer 06183 91155-0 zu melden.

2. Betrügerische Handwerker bestahlen ältere Frau – Hanau/Kesselstadt

(jm) Zwei Trickdiebe waren am Montagvormittag in der Brucknerstraße im Bereich der Hausnummern 50 aktiv: Gegen 10 Uhr betraten sie das Haus einer älteren Frau. Sie gaben vor, das Dach reparieren zu müssen. Während ein Dieb die Frau ablenkte, durchsuchte der andere alle Schränke und Schubladen. Die Diebe, beide dunkel gekleidet, stahlen Schmuck und eine Münzsammlung der Rentnerin. Die Frau beschreibt einen der Diebe als 25 bis 30 Jahre alt, sehr klein mit schwarzen Haaren. Der andere war etwa 45 Jahre alt, hatte ebenfalls schwarze Haare und trug eine Baseballkappe. Er hatte auch einen dunklen Rucksack dabei. Die Kriminalpolizei bittet Anwohner oder Passanten, die zwischen 10 und 11 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 zu melden.

3. Baustellenfahrzeuge aufgebrochen: Zeugen gesucht – Hanau/Steinheim

(cb) Unbekannte verursachten einen Sachschaden von etwa 10.000 Euro, als sie drei Handwerkerfahrzeuge, die in der Uferstraße in der Nähe der Glascontainer geparkt waren, aufbrachen. Mit einem Werkzeug schnitt der Dieb zwischen Sonntagabend, 20 Uhr, und Montagmorgen, 9.30 Uhr, mehrere Löcher in die Kofferraumtüren eines VW Crafter. Bei zwei anderen Fahrzeugen öffnete der Täter die Laderaumabdeckung. Ob etwas aus den Fahrzeugen gestohlen wurde, wird nun untersucht. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Rufnummer 06181 100-123 entgegen.

4. Fußballspieler durch Kopfstoß verletzt – Hanau/Großauheim

(cb) Bei einem Fußballspiel am Sonntagnachmittag zwischen einem Hanauer und einem Langenselbolder Verein kam es zu einem unschönen Vorfall auf dem Platz, bei dem ein Spieler verletzt wurde. Kurz vor Spielende, gegen 14.40 Uhr, soll ein 34-jähriger Spieler mit einem 20-jährigen Spieler der gegnerischen Mannschaft über die Entscheidung des Schiedsrichters diskutiert haben. Der Spieler aus Hanau soll seinem Gegenspieler unerwartet einen Kopfstoß ins Gesicht gegeben haben. Der Langenselbolder ging daraufhin zu Boden. Am Abend suchte er selbstständig ein Krankenhaus auf, wo Ärzte Kopfverletzungen diagnostizierten. Die Polizei ermittelt nun wegen Körperverletzung und nimmt Zeugenhinweise unter der Rufnummer 06181 9597-0 entgegen.

5. Zeuge meldete Diebstahl aus Altkleidercontainer: Festnahme von zwei Verdächtigen – Bruchköbel

(jm) Ein aufmerksamer Zeuge alarmierte am frühen Dienstagmorgen, kurz vor 2.30 Uhr, die Polizei und meldete zwei Personen mit Fahrrädern, die sich gerade an einem Altkleidercontainer in der Lindenallee zu schaffen machten. Die Polizei nahm zwei Verdächtige im Alter von 24 und 35 Jahren vorläufig fest, die sich mutmaßlich „neue“ Kleidung auf illegale Weise beschaffen wollten. Einer der Verdächtigen stieg in den Container und übergab die Kleidersäcke an seinen Komplizen durch die Klappe. Die Festgenommenen wurden zur Polizeistation gebracht, wo erkennungsdienstliche Behandlungen durchgeführt wurden. Bei der Überprüfung eines der Fahrräder, einem Mountainbike, stellte sich heraus, dass es 2015 in Hamburg gestohlen wurde. Das Fahrrad wurde sichergestellt. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden die Männer freigelassen. Gegen sie wird nun jeweils ein Strafverfahren wegen besonders schweren Diebstahls eingeleitet. Einer der beiden muss sich auch wegen Hehlerei verantworten.

6. Gefährliche Körperverletzung: Heranwachsender auf dem Heimweg verletzt – Biebergemünd/Kassel

(jm) Die Polizei sucht Zeugen zu einer gefährlichen Körperverletzung, bei der am frühen Dienstagmorgen in der Straße „Im Hofacker“ ein Heranwachsender verletzt wurde. Gegen 0.45 Uhr war der 19-Jährige auf dem Heimweg, als ihm mehrere Personen in Höhe eines Sportlerheims entgegenkamen und ihn unvermittelt angegriffen haben sollen. Als er zu Boden fiel, sollen die Männer weiter auf ihn eingewirkt haben. Danach ließen sie von ihm ab und flüchteten in unbekannte Richtung. Die genaue Anzahl und detailliertere Beschreibungen der Personen waren nicht möglich. Der Verletzte erlitt Gesichtsverletzungen und wurde mit einem Rettungswagen zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Hinweise zu dem Vorfall nimmt die Polizei in Gelnhausen unter der Rufnummer 06051 827-0 entgegen.

7. Polizei erwischt mutmaßlichen Graffiti-Sprayer – Sinntal/Sterbfritz

(cb) Ein aufmerksamer Zeuge meldete am Montagabend einen Mann, der die Hauswand des Bahnhofsgebäudes in der Bahnhofstraße in Sterbfritz besprühte, und informierte die Polizei. Vor Ort trafen die Beamten auf einen 22-jährigen Mann aus Sinntal, der schwarze Spraydosen in seinem Rucksack hatte. Die Polizei stellte die Spraydosen sicher, entließ den Mann nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und ermittelt nun wegen Sachbeschädigung durch Graffiti. An der Hauswand entstand ein Schaden von etwa 300 Euro.

Offenbach 20.08.2024, Pressestelle, Claudia Benneckenstein

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2021/2022

Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen sind zwischen 2021 und 2022 gestiegen. Im Jahr 2021 wurden 8896 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 9798 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist jedoch von 4173 im Jahr 2021 auf 3961 im Jahr 2022 gesunken. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls zurückgegangen, von 2766 im Jahr 2021 auf 2653 im Jahr 2022. Von den Verdächtigen waren 1945 männlich, 821 weiblich und 948 nicht-deutsch im Jahr 2021, während es im Jahr 2022 1806 männliche, 847 weibliche und 851 nicht-deutsche Verdächtige gab. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 29667 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 8.896 9.798
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.173 3.961
Anzahl der Verdächtigen 2.766 2.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.945 1.806
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 821 847
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 948 851

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24