Die Polizei sucht zwei wichtige Zeuginnen nach einem Körperverletzungsdelikt am Schloss Philippsruhe. Sie werden gebeten, sich beim Polizeirevier Hanau zu melden.
Hanau: Polizei sucht Zeuginnen

Hanau (ost)
Nach einem vermuteten Fall von Körperverletzung und anderen Straftaten am Mittwochabend im Bereich von Schloss Philippsruhe sucht die Polizei zwei bisher unbekannte Zeuginnen, die den Vorfall beobachtet und dann eine Polizeistreife auf den Streit aufmerksam gemacht haben.
Gemäß den bisherigen Informationen ereignete sich der Vorfall gegen 20.30 Uhr im Bereich des Teichs in dem dortigen Park. Ein Mann und eine Frau gerieten in einen Streit. Zwei bisher unbekannte Zeuginnen beobachteten den Vorfall und informierten eine zufällig vorbeikommende Polizeistreife darüber, dass die Frau sich aus der Situation befreit und weggelaufen sei. Die Beamten starteten sofort eine Fahndung nach den Beteiligten, weshalb die Personalien der beiden Zeuginnen nicht erfasst werden konnten.
Weitere Untersuchungen ergaben, dass der Mann und die Frau sich kennen. Es besteht außerdem der Verdacht, dass der Mann die Frau während des Streits unter anderem geschlagen und beleidigt haben soll. Gegen ihn wird nun strafrechtlich ermittelt.
Die beiden bisher unbekannten Zeuginnen könnten für die weiteren Ermittlungen von großer Bedeutung sein. Daher werden sie gebeten, sich sowie andere Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise dazu geben können, beim Polizeirevier Hanau unter der Rufnummer 06181 100-120 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht gesunken. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 308, wovon 283 männlich und 25 weiblich waren. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 229, wovon 216 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging auf 267 zurück, wovon 237 männlich und 30 weiblich waren. 130 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 470 Fällen die höchste Anzahl an Morden in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








