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Hanau: Schnelle Festnahme nach versuchtem Tötungsdelikt

25-Jähriger lebensbedrohlich verletzt. Polizei fasst 17-jährigen Tatverdächtigen nach körperlicher Auseinandersetzung mit Messer.

Foto: Depositphotos

Hanau (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Hanau und Polizeipräsidium Südosthessen

(cb) Nachdem ein 25-jähriger Mann am Montagabend nach einer körperlichen Auseinandersetzung mit einem Messer lebensbedrohliche Verletzungen erlitten hat, konnten Polizeibeamte während der Fahndung schnell einen 17-jährigen Verdächtigen vorläufig festnehmen. Staatsanwaltschaft Hanau und Kriminalpolizei haben Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts eingeleitet.

Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen kam es gegen 18.20 Uhr zunächst zu Auseinandersetzungen in einem Bus zwischen dem 17-Jährigen, dem späteren Opfer und einem weiteren Begleiter. Daraus entwickelte sich laut bisherigen Erkenntnissen eine körperliche Auseinandersetzung. Der Verdächtige soll im Verlauf davon mit einem Messer auf den 25-Jährigen eingestochen und ihm lebensbedrohliche Verletzungen zugefügt haben. Rettungskräfte brachten den 25-Jährigen sofort in ein Krankenhaus.

Der Verdächtige verließ zunächst den Tatort, wurde aber kurz darauf im Rahmen der Fahndung von Polizeibeamten vorläufig festgenommen. Die Entscheidung über seinen weiteren Verbleib wird morgen getroffen.

An der Tatstelle führte die Kriminalpolizei bis in die Abendstunden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch.

Die Kriminalpolizei bittet Zeuginnen und Zeugen, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 zu melden.

Offenbach, 09.03.2026, Pressestelle, Claudia Benneckenstein

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 308, wobei 283 männliche und 25 weibliche Verdächtige waren. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 229, wobei 216 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 267 Verdächtige, darunter 237 Männer und 30 Frauen. 130 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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