Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Hanau: Tödlicher Verkehrsunfall mit Streifenwagen

Umfangreiche Ermittlungen nach tödlichem Unfall, Fahrer des Streifenwagens im Verdacht der fahrlässigen Tötung, Hintergründe werden untersucht.

Foto: Depositphotos

Wiesbaden / Hanau (ost)

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Hanau und des Hessischen Landeskriminalamts (HLKA)

Am Samstagmorgen (18.07.) ereignete sich auf der Landstraße zwischen Hanau und Großauheim ein tragischer Verkehrsunfall, an dem ein Polizeiwagen beteiligt war, wie bereits berichtet. Ein Zeuge hatte zuvor der Polizei gemeldet, dass sich eine männliche Person mehrmals auf die Fahrbahn der Rodgaustraße in Hanau begeben hatte.

Zwei Polizeibeamte waren unterwegs, um nach der gemeldeten Person zu suchen, und fuhren in Richtung Großauheim. Die Landstraße ist an dieser Stelle zweispurig mit Leitplanken ausgestattet. Der Streifenwagen erfasste eine Person auf der Straße, die sich als 17-jähriger Jugendlicher aus dem Landkreis Aschaffenburg herausstellte. Trotz sofortiger Erste-Hilfe-Maßnahmen verstarb er noch am Unfallort.

An der Unfallstelle wurden umfangreiche Spuren gesichert, und die Rechtsmedizin sowie ein Unfallsachverständiger wurden hinzugezogen. Die Rechtsmedizin wurde mit der Obduktion des Verstorbenen beauftragt.

Die beiden Polizeibeamten im Streifenwagen blieben unverletzt und erhalten derzeit psychologische Unterstützung.

Ein Ermittlungsverfahren gegen den Fahrer des Streifenwagens wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung gemäß § 222 StGB wurde eingeleitet.

Die genauen Umstände, der Unfallhergang und warum sich der Jugendliche auf der Straße befand, sind Gegenstand der laufenden Untersuchungen.

Die Auswertung der Spuren dauert noch an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten betrug 188, die Anzahl der Schwerverletzten 3.537 und die Anzahl der Leichtverletzten 21.704.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24