Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Hanau: Treffen im Auto endet in Auseinandersetzung

Ein Treffen zwischen einer jungen Frau und einem 40-Jährigen eskaliert in eine körperliche Auseinandersetzung mit mehreren Beteiligten und Sachschaden. Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Hanau (ost)

Ein Zusammenkommen zweier Personen in der Innenstadt führte am Montagabend zu einem Polizeieinsatz, Strafanzeigen sowie Personen- und Sachschäden. Was um 18.35 Uhr in der Gärtnerstraße als Unterhaltung zwischen einer jungen Frau und einem 40-Jährigen begann, endete bald darauf in einer körperlichen Auseinandersetzung.

Laut ersten polizeilichen Erkenntnissen und Zeugenaussagen traf sich die junge Frau mit dem 40-Jährigen und sprach mit ihm in seinem geparkten schwarzen VW Tiguan. Als die Frau das Fahrzeug verlassen wollte, soll der 40-Jährige die Türen verriegelt und die junge Frau gegen ihren Willen berührt haben. Gegen ihn wird nun ermittelt.

Kurz darauf kam ein Bekannter der Frau hinzu und konfrontierte den 40-Jährigen. Es heißt, er habe den Mann aus dem Auto gezogen und mehrmals auf ihn eingeschlagen. Danach sollen weitere Beteiligte hinzugekommen sein und ebenfalls auf den 40-Jährigen losgegangen sein.

Während des Vorfalls sollen auch mehrere Gegenstände des 40-Jährigen entwendet worden sein. Wie es zu dem Diebstahl kam und wo sich die Gegenstände befinden, wird derzeit noch untersucht. Die Ermittlungen richten sich gegen drei Männer im Alter von 19, 20 und 23 Jahren, unter anderem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Zudem wurde der VW offensichtlich vorsätzlich beschädigt, weshalb auch der Vorwurf der Sachbeschädigung erhoben wurde.

Weitere Zeugen, die Informationen zum Vorfall haben, werden gebeten, sich unter 06181 100-123 bei der Kriminalpolizei Hanau zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 gelöst wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer, 25 Frauen und 147 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 229, von denen 216 gelöst wurden. Es gab insgesamt 267 Verdächtige, darunter 237 Männer, 30 Frauen und 130 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24