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Hanau und Main-Kinzig-Kreis: Drei Frauen dringen in Wohnung in Hanau ein

Am Sonntagnachmittag gegen 15.10 Uhr flüchtete das Trio aus dem Mehrfamilienhaus Im Bangert, als die Bewohnerin zurückkehrte. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen unter 06181 100-123.

Foto: Depositphotos

Hanau und Main-Kinzig-Kreis (ost)

1. In Hanau werden Zeugen gesucht, die etwas zu drei Einbrecherinnen in einer Wohnung gesehen haben.

(fg) Am Sonntagnachmittag gelangten drei Frauen gegen 15.10 Uhr auf bislang ungeklärte Weise in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Straße “Im Bangert” (einstellige Hausnummern). Die Bewohnerin hielt sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Balkon auf; als sie wieder in die Wohnung kam, flüchteten die drei Frauen sofort. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge durchsuchten zwei von ihnen das Schlafzimmer, während sich die dritte Täterin im Flur aufhielt. Noch ist nicht genau geklärt, ob die Unbekannten etwas entwendeten. Alle drei hatten dunkle Haare und trugen braune Mäntel. Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet Zeugen, sich unter 06181 100-123 zu melden.

2. In Hanau werden Zeugen gesucht, nachdem Jugendliche Böller umherwarfen und Styropor anzündeten.

(fg) Die Polizei in Hanau ermittelt unter anderem wegen gemeinschaftlicher Sachbeschädigung, weil am Samstag etwa 15 Jugendliche in der Helmholzstraße im Bereich der 50er-Hausnummern Böller gezündet hatten. Die Gruppe soll zudem mehrere Mülltonnen aus der näheren Umgebung aufeinandergestapelt und das Styropor in einer der Tonnen angezündet haben. Eine aufmerksame Streifenbesatzung löschte das entstandene Feuer rasch mit einem Feuerlöscher. Dadurch wurde nur eine Mülltonne beschädigt. Das Geschehen fand am Abend kurz nach 20.30 Uhr statt. Hinweise zu dem Vorfall nimmt die Wache des Hanauer Polizeireviers unter 06181 100-120 entgegen.

3. In Hanau soll ein 20-Jähriger Widerstand gegen Polizeibeamte geleistet haben.

(lei) Nach einem Vorfall am Dienstagvormittag im Forum Hanau muss sich ein 20 Jahre alter Mann unter anderem wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Gegen 11.50 Uhr wurden Polizeibeamte zu dem Einkaufszentrum gerufen, weil sich der Hanauer dort trotz eines bestehenden Hausverbots aufgehalten haben soll. Bei der anschließenden Kontrolle versuchte der Heranwachsende ersten Erkenntnissen zufolge, sich zu Fuß zu entfernen. Als die Beamten ihn festhielten, soll er versucht haben, sich aus ihren Griffen zu befreien.

Er kam der Aufforderung, sich zum Fesseln auf den Boden zu legen, nicht nach, woraufhin ihn die Einsatzkräfte mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden brachten. Dort habe der 20-Jährige ebenfalls kurzzeitig Widerstand geleistet. Als die Beamten ihn danach mit Handfesseln sichern wollten, soll er sich abermals gegen die Maßnahme gewehrt haben.

Auf diese Weise verhinderte die Streife eine weitere Flucht des Mannes. Anschließend wurde er vorübergehend zur Polizeidienststelle mitgenommen. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

4. In Gelnhausen wurden wegen Diebstahlsverdachts Ermittlungen gegen einen 50-Jährigen aufgenommen.

(me) Die Polizei ermittelt derzeit gegen einen 50 Jahre alten Mann, der verdächtigt wird, am Dienstagabend mehrere Mobiltelefone gestohlen zu haben. Nach bisherigem Kenntnisstand soll er gegen 18.45 Uhr auf einem Sportplatz in der Leipziger Allee (60er-Hausnummern) mehrere hochwertige Handys aus Sporttaschen genommen und damit geflohen sein. Ein Zeuge konnte den Verdächtigen kurz darauf mithilfe der Ortung eines der gestohlenen Geräte in Biebergemünd ausfindig machen und ihn dort bis zum Eintreffen der Polizei stellen. Die Beamten nahmen den Mann daraufhin vorläufig fest. Bei seiner Durchsuchung fanden sie Teile des Diebesguts und gaben diese an die Eigentümer zurück. Der Festgenommene stand mutmaßlich unter dem Einfluss von Alkohol und anderen berauschenden Mitteln und musste die Beamten unter anderem zur Abgabe einer Blutprobe auf die Wache im Herzbachweg begleiten.

5. In Bruchköbel wurden mit der Masche “falscher Polizeibeamter” Bargeld und Schmuck erbeutet.

(fg) Am Dienstagnachmittag gaben sich Betrüger am Telefon als Polizei aus und erlangten mit dieser perfiden Masche Bargeld, Schmuck und Münzen. Ein vermeintlicher Polizist rief ein Rentnerpaar an und behauptete, eine Tätergruppierung sei festgenommen worden. Die Adresse des Paares stehe auf der Liste der Einbrecherbande, weshalb das Vermögen jetzt “geschützt” werden müsse. Am Dienstag wurden die bereitgelegten Wertgegenstände schließlich in zwei Etappen abgeholt. Die Abholungen erfolgten zwischen 12.15 Uhr und 13.30 Uhr. Eine Beschreibung des Abholers oder der Abholerin liegt derzeit nicht vor. Wer am Dienstag in der Umgebung der Theodor-Heuss-Straße verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, wird gebeten, sich unter 06181 100-123 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Die Polizei nennt erneut folgende Tipps zum Schutz vor Betrug:

6. Nach einem Unfallgeschehen in einem Kreisverkehr in Ronneburg sucht die Polizei Zeugen.

(fg) Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, habe er einem Auto ausweichen müssen, das in entgegengesetzter Richtung in den Kreisverkehr gefahren sei. Dabei sei er gegen eine Straßenlaterne und einen Leitpfosten geprallt. Nach dem Unfall am Dienstagabend gegen 20.30 Uhr ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht und bittet um Zeugenaussagen.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der 84 Jahre alte Senior mit seinem Skoda Yeti von der Landesstraße 3193 aus Richtung Altwiedermus kommend in den Kreisel und weiter in Richtung Hüttengesäß. Während er den Kreisverkehr befuhr, sei auch das bislang unbekannte Fahrzeug eingefahren. Der Zusammenstoß mit der Laterne und dem Pfosten verursachte einen Schaden von etwa 3.000 Euro. Der Verursacher habe sich anschließend entfernt.

Auch gegen den Senior wird wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht ermittelt, da er sich zunächst ebenfalls von der Unfallstelle entfernt haben soll. Zeugen können sich unter 06183 91155-0 an die Wache der Polizeistation in Langenselbold wenden.

7. In Linsengericht erlitt eine Seniorin lebensbedrohliche Verletzungen; ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

(me) Auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Straße “Am Sandacker” ereignete sich am Mittwochvormittag ein Unfall, bei dem eine 76-jährige Radfahrerin lebensbedrohlich verletzt wurde. Nach aktuellem Ermittlungsstand war die Seniorin gegen 10.45 Uhr mit ihrem Fahrrad auf dem Gelände unterwegs, als zwei Bauzaunelemente auf sie gefallen sein sollen. Die Verletzte wurde umgehend mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Zur Klärung des Geschehens wurde ein Gutachter hinzugezogen. Die Polizei in Gelnhausen bittet Zeugen, sich unter 06051 827-0 zu melden.

8. In Bad Orb kontrollierten Polizei und Ordnungsamt erneut E-Scooter: Die Bilanz war erfreulich, doch Helme sind offenbar “cringe”.

(lei) Bürgerhinweise ernst nehmen und bei Bedarf gezielt handeln: Nach jüngsten Beschwerden aus der Bevölkerung über die Nutzung von E-Scootern hatten Polizei und Ordnungsamt bereits reagiert und führten nun erneut gemeinsame Kontrollen durch. Am Dienstag überprüften die Einsatzkräfte zwischen 12.15 Uhr und 13.40 Uhr vor allem die üblichen Schulwege nach Unterrichtsschluss und die Fußgängerzone im historischen Ortskern. Vergleichbare Kontrollen hatte es schon rund zwei Wochen zuvor gegeben (wir berichteten: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43561/6376946). Bei dem Einsatz kontrollierten die Ordnungskräfte insgesamt elf Elektrokleinstfahrzeuge. Das Ergebnis war größtenteils positiv: Größere oder nennenswerte Verstöße wurden nicht festgestellt.

Nur an zwei Fahrzeugen beanstandeten die Einsatzkräfte kleinere Mängel. An einem E-Scooter war das Versicherungskennzeichen nicht korrekt befestigt, an einem anderen war das Display teilweise defekt. Weitere Verstöße gab es nicht.

Die überwiegend jugendlichen Fahrerinnen und Fahrer verhielten sich bei den Kontrollen ausnahmslos kooperativ. Ein anderer Umstand fiel den Einsatzkräften jedoch besonders auf: Niemand von den kontrollierten Personen trug einen Schutzhelm. Für die jungen Leute mag das womöglich “cringe” sein, ein Helm kann jedoch bei einem Sturz oder Unfall Verletzungen verhindern und im schlimmsten Fall sogar Leben retten. Für E-Scooter besteht zwar keine gesetzliche Helmpflicht, die Polizei rät dennoch dringend zum Tragen eines geeigneten Helms.

9. In Schlüchtern besteht Betrugsverdacht: Zu Beginn der Heizperiode ist bei vermeintlichen Schnäppchen Vorsicht geboten.

(lei) Offenbar ist ein Mann aus einem Stadtteil von Schlüchtern einem Internetbetrug zum Opfer gefallen. Mitte Oktober bestellte er auf einer bislang unbekannten Internetseite eine Palette Holzbriketts für etwas mehr als 80 Euro. Auf die Lieferung des knapp eine Tonne schweren Heizmaterials wartet er bisher vergeblich. Misstrauisch wurde er, nachdem seine Bank ihn über eine vorgemerkte Belastung seiner Kreditkarte durch ein ausländisches Kreditunternehmen informiert hatte. Die Bank verhinderte die Abbuchung und wendete so einen möglichen finanziellen Schaden ab. Aus diesem Anlass warnt die Polizei vor unseriösen Angeboten im Internet und empfiehlt, besonders bei vermeintlichen Schnäppchen genau hinzusehen. Vor einer Bestellung sollten sich Verbraucherinnen und Verbraucher über den Anbieter informieren und auf marktübliche Preise achten. Der durchschnittliche Preis für eine Palette Holzbriketts liegt derzeit zwischen 300 und 600 Euro. Bei einem Angebot für etwas mehr als 80 Euro ist besondere Vorsicht angebracht.

Auf unseriöse Anbieter können außerdem auffallend niedrige Preise, ein fehlendes oder unvollständiges Impressum, unklare Kontaktdaten und ungewöhnliche Zahlungsmodalitäten hinweisen. Deshalb sollten Verbraucher vor einer Bestellung sorgfältig prüfen, ob ein Onlineshop seriös ist.

10. Nach einem Raub von Goldmünzen und Bargeld durch Unbekannte in Bad Soden-Salmünster werden Zeugen gesucht.

(fg) Am Mittwochmorgen gelangten zwei Unbekannte auf bislang ungeklärte Weise in ein Wohnhaus im Rückmühlenweg in Salmünster und raubten Bargeld sowie mehrere Goldmünzen. Um an die Beute zu kommen, sollen die beiden maskierten Männer die Bewohnerin unter anderem geschlagen haben. Nach bisherigen Erkenntnissen entkamen sie schließlich mit Bargeld und mehreren Goldmünzen. Beide trugen vollständig dunkle Kleidung und hatten jeweils einen Rucksack bei sich. Die Tat geschah zwischen 2.30 Uhr und 4 Uhr. Wer in der Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen hat, wird gebeten, sich unter 06181 100-123 bei der Kriminalpolizei zu melden.

11. Bei mehreren Betrugsanrufen in Schlüchtern und Birstein setzten Unbekannte auf Angst und emotionale Ausnahmesituationen, um Menschen zu betrügen.

(lei) Betrüger hatten es am Dienstagvormittag mit dreisten Schockanrufen auf Bewohnerinnen und Bewohner von Schlüchtern und Birstein abgesehen. Bei der Polizei wurden mehrere Anrufe gemeldet, bei denen die Unbekannten offenbar mithilfe erfundener Notlagen Geld oder Wertgegenstände erlangen wollten. In den bisher bekannt gewordenen Fällen handelten die Angerufenen jedoch besonnen.

In einem Schlüchterner Fall stellte sich ein Anrufer als “Dr. Meier” vor. Er gab vor, der Sohn der angerufenen Frau habe Krebs im Endstadium und brauche dringend ein Medikament aus der Schweiz. Für die Beschaffung forderte der Unbekannte eine hohe Geldsumme. Eine Freundin, die sich gerade bei der Frau befand, erkannte offenbar die Gefahr, schritt ein und beendete das Gespräch.

Auch Bewohner des Birsteiner Ortsteils Lichenroth erhielten einen ähnlichen Anruf.

Im Schlüchterner Stadtteil Niederzell versuchte eine unbekannte Anruferin eine andere Masche: Am Telefon gab sich eine weibliche Stimme als Polizeibeamtin aus und erklärte, die Tochter des angerufenen Mannes sei verunglückt. Der Mann durchschaute jedoch den Versuch. Er sagte, dass er keine Tochter habe, und legte auf.

Die Polizei warnt vor solchen Betrugsversuchen: Die Täter erzeugen bewusst Angst und Zeitdruck, damit ihre Opfer unüberlegt handeln. Dabei können die Anrufer sehr überzeugend wirken und ihre Geschichten immer wieder verändern.

Die Polizei nennt drei wichtige Tipps zur Prävention:

Insbesondere empfiehlt die Polizei, auch ältere Angehörige und Bekannte über diese Betrugsmaschen zu informieren. Gesundes Misstrauen kann dazu beitragen, finanzielle Schäden abzuwenden.

Offenbach, 04.11.2026, Pressestelle, Thomas Leipold

Quelle: Presseportal

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