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Hanau: Verbotenes Kraftfahrzeugrennen endet in Sackgasse

Polizei ermittelt gegen zwei Männer wegen mehrerer Straftaten nach Flucht vor Kontrolle.

Foto: Depositphotos

Hanau (ost)

(lei) Die Polizei ermittelt seit Donnerstagabend gegen zwei Männer im Alter von 29 und 25 Jahren wegen des Verdachts auf ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen, Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Ein blauer Fiat Punto wurde gegen 17.45 Uhr von einer Streife der Stadtpolizei Hanau entdeckt, was zur Einleitung der Strafverfahren führte. Die abgelaufene TÜV-Plakette des Autos fiel den Beamten in der Friedrich-Ebert-Anlage auf. Der Pkw hielt zunächst an, beschleunigte dann jedoch unerwartet, als die Polizei eine Kontrolle durchführen wollte, um sich der Maßnahme zu entziehen.

Trotz dichten Verkehrs setzte der Fahrer seine Fahrt mit mehr als 90 km/h innerorts in Richtung „Am Steinheimer Tor“ fort. An der Einmündung zur Steinheimer Straße ignorierte er das Rotlicht der Ampel und bog in eine Sackgasse ein, wo das Fahrzeug schließlich zum Stillstand kam. Ein 25-jähriger Mitfahrer auf der Rücksitzbank flüchtete zu Fuß, wurde jedoch von einem Polizisten gestellt und vorläufig festgenommen. Dabei leistete er Widerstand.

Die weiteren Maßnahmen wurden von einer Streife des Polizeireviers Hanau übernommen. Es stellte sich heraus, dass der 29-jährige Fahrer aus Hanau keine gültige Fahrerlaubnis besaß und möglicherweise unter dem Einfluss von Cannabis stand. Beide Beschuldigten wurden vorübergehend zur Dienststelle gebracht, wo unter anderem Blutentnahmen durchgeführt wurden. Die Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt und die Halterin des Wagens erwartet eine Anzeige wegen des Verdachts des Zulassens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich beim Polizeirevier Hanau unter der Rufnummer 06181 100-120 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Unfälle aus, was 4,75% entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817, was 81,02% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle, was 10,2% entspricht, außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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