Ein 59-jähriger Mann in Untersuchungshaft, nachdem Polizei Heroin und Kokain sicherstellte.
Handel mit Betäubungsmitteln in Darmstadt

Darmstadt (ost)
Ein Mann im Alter von 59 Jahren aus Rheinland-Pfalz wurde am Dienstag (20.1.) aufgrund eines Haftbefehls vom selben Tag in Untersuchungshaft genommen. Zuvor hatte es eine polizeiliche Fahrzeugkontrolle am Montag (19.1.) in der Büdinger Straße gegeben. Bei der Kontrolle fanden die Beamten neben einigen Gramm Kokain auch über 150 Gramm Heroin, eine große Menge Bargeld und ein Messer. Ersten Ermittlungen zufolge sollen die Betäubungsmittel dem 59-jährigen Beifahrer gehört haben.
Im Zuge der folgenden Ermittlungen durchsuchte die Polizei auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt die Wohnung des Beschuldigten in Rheinland-Pfalz sowie eine Wohnung in Darmstadt, die mutmaßlich von ihm genutzt wurde. Dort fanden die Beamten weiteres Heroin und Bargeld.
Der Ermittlungsrichter am Amtsgericht Darmstadt erließ am Dienstag (20.1.) auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl gegen den 59-jährigen und ordnete die Untersuchungshaft an.
Die Polizisten hatten den Verdacht, dass der 48-jährige Fahrer des Fahrzeugs möglicherweise unter dem Einfluss von Drogen stand. Ein Drogenvortest bestätigte diesen Verdacht. Zudem stellten die Beamten fest, dass er keine Fahrerlaubnis besaß. Auch er wird sich nun in einem Ermittlungsverfahren verantworten müssen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der registrierten Fälle von 24363 im Jahr 2022 auf 26518 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen blieb jedoch mit 19133 konstant. Von den Verdächtigen waren 17106 männlich und 2027 weiblich, während 7004 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








