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Hannover: Vollsperrung nach Auffahrunfall auf A7

Auffahrunfall mit vier Fahrzeugen führt zu kilometerlangem Stau. Drei Verletzte und hoher Sachschaden.

Foto: Depositphotos

Landkreis Hersfeld-Rotenburg (ost)

Am Freitag (04.09) führte ein Auffahrunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen zu einer zweistündigen Vollsperrung der Autobahn 7 in Richtung Süden. Drei Personen wurden leicht verletzt. Um 20:28 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Leitstelle des Schwalm-Eder-Kreises ein. Der Unfall ereignete sich zwischen der Anschlussstelle Homberg (Efze) und dem Parkplatz “Am Pommer”. Ein 57-jähriger Fahrer eines Schwertransport-Begleitfahrzeugs fuhr ungebremst auf einen Klein-Lkw aus dem Kreis Stormarn auf, aus bisher ungeklärten Gründen. Durch die Wucht des Zusammenstoßes kam es zu einer Kettenreaktion: Der Klein-Lkw wurde auf einen vor ihm fahrenden Pkw aus dem Landkreis Minden-Lübbecke geschoben, der wiederum auf einen Sprinter aus Hannover prallte. Bei dem Unfall wurden drei Personen leicht verletzt. Nach der Erstversorgung vor Ort wurden sie ins Krankenhaus gebracht. An den vier Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden, der von der Polizei auf etwa 62.000 Euro geschätzt wird. Drei der Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die A7 Richtung Fulda war bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten vollständig gesperrt. Es bildete sich ein fünf Kilometer langer Stau. Um 22:30 Uhr war die Fahrbahn gereinigt und konnte wieder freigegeben werden. Ein kurioser Effekt des Staus: Bevor die Beamten abrücken konnten, mussten sie Starthilfe bei zwei Fahrzeugen leisten, die nach der Wartezeit nicht mehr ansprangen.

(Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen verzeichnet, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die Mehrheit der Unfälle, nämlich 117.817, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 81,02% entspricht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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