Mehrere Wildunfälle und Zusammenstöße mit Autos verursachen Sachschäden zwischen 200 und 4500 Euro.
Harmuthsachsen: Verkehrsunfälle im Werra-Meißner-Kreis

Eschwege (ost)
Polizei Eschwege
Zusammenstoß von Autos; Schaden in Höhe von 9000 Euro
Ein 31-jähriger Fahrer aus Meißner und ein 35-jähriger Fahrer aus Waldkappel fuhren am Mittwoch um 07:17 Uhr auf der Landesstraße L 3334 von Harmuthsachsen in Richtung der Kreuzung zur Kreisstraße K 39. Als der vorausfahrende 31-Jährige an der Kreuzung aus Verkehrsteilnahme anhalten musste, erkannte der 35-Jährige dies zu spät und fuhr auf. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden, der sich auf 5000 Euro bei dem Verursacher und 4000 Euro bei dem anderen Fahrzeug beläuft.
Fahrraddiebstahl; Zeugen gesucht von der Polizei
Ein schwarzes E-Mountainbike der Marke Conway (Modell: Cairon 5.0) wurde aus einem Mehrfamilienhaus in der Schildgasse in Eschwege gestohlen. Das Fahrrad war im Erdgeschoss des Hausflurs abgestellt und mit einem Schloss gesichert. Der Wert des gestohlenen Fahrrads beläuft sich auf etwa 3800 Euro, die Tatzeit liegt zwischen Mittwoch 19:00 Uhr und Donnerstag 05:30 Uhr. Hinweise nimmt die Polizei in Eschwege unter 05651/925-0 entgegen.
Polizei Sontra
Verkehrszeichen mit Hakenkreuzen beschmiert; Zeugen gesucht von der Polizei
Unbekannte Täter haben auf der Landesstraße L 3251 von Herleshausen nach Wartha, im Bereich des dortigen Bahnübergangs, auf mehreren Verkehrszeichen und Schildern mit schwarzer Lackspray Hakenkreuze und die Zahl „88“ aufgebracht. Die Tatzeit liegt zwischen Mittwochmorgen 06:15 Uhr und Donnerstagmorgen 06:15 Uhr, der Schaden beläuft sich auf 2000 Euro. Ermittlungen werden wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger u. terroristischer Organisationen durchgeführt. Hinweise an die Polizei in Sontra unter 05653/9766-0.
Polizei Hessisch Lichtenau
Unbefugte Nutzung eines Fahrzeugs; Zeugen gesucht von der Polizei
Zwischen Montag 23:30 Uhr und Dienstag 00:05 Uhr ereignete sich in Walburg ein Vorfall, der dazu führte, dass die Polizei in Hessisch Lichtenau Ermittlungen wegen unbefugter Benutzung von Fahrzeugen aufnahm. Unbekannte Täter entwendeten einen Porsche Chayenne von einem Grundstück in der Rommeröder Straße mithilfe des Originalschlüssels, der sich im Fahrzeug befand. Als die Geschädigten durch den Motorlärm aufmerksam wurden und nach dem Fahrzeug suchen wollten, war es nicht mehr auf dem Hof. Eine Suche in der Ortslage führte jedoch zum Auffinden des Fahrzeugs an anderer Stelle in einer Nebenstraße. Dort wurde das Fahrzeug mitsamt Originalschlüssel zurückgelassen. Es gibt vage Hinweise auf eine verdächtige männliche Person mit hellen Haaren, hellem Oberteil und dunkler Hose, die am Tatort gesehen wurde. Weitere Hinweise nimmt die Polizei Hessisch Lichtenau unter 05602/9393-0 entgegen.
Zusammenstoß von Autos beim Rückwärtsausparken; Schaden in Höhe von 5500 Euro
Auf dem Parkplatz eines Getränkemarktes in der Teichstraße in Großalmerode stießen am Mittwochabend um 18:08 Uhr zwei Verkehrsteilnehmer beim gleichzeitigen Rückwärtsausparken aufgrund von Unachtsamkeit zusammen. Beteiligt waren ein 37-Jähriger und eine 44-Jährige, beide aus Großalmerode. Die Schäden belaufen sich auf 3000 und 2500 Euro.
Fahrten unter dem Einfluss von Alkohol / berauschenden Mitteln
Am gestrigen Abend wurde bei einem 27-jährigen Autofahrer aus Felsberg der Einfluss von Betäubungsmitteln festgestellt, während er sich im öffentlichen Verkehrsraum befand. Die Beamten der Polizei Eschwege kontrollierten den Autofahrer um 23:25 Uhr in der Friemer Straße in Waldkappel, ein freiwillig durchgeführter Drogenvortest reagierte schließlich positiv auf Amphetamine. Dem 27-Jährigen wurde die Weiterfahrt untersagt und eine Blutentnahme wurde im Klinikum in Eschwege durchgeführt. Es wird nun wegen der Fahrt unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln ermittelt, sowie wegen des Besitzes und Erwerbs von Drogen.
Aufgrund unsicherer Fahrweise kontrollierten die Beamten von Hessisch Lichtenau am Mittwochabend einen 41-jährigen Autofahrer aus Kassel, der gegen 22:50 Uhr in der Berliner Straße in Großalmerode unterwegs war. Der Mann zeigte Auffälligkeiten in seiner Fahrweise und seinem Verhalten und roch zudem nach Alkohol, weshalb die Beamten eine Blutentnahme anordneten und Ermittlungen wegen des Verdachts von Trunkenheit im Verkehr aufnahmen.
Wildunfälle im WMK
Am Mittwoch um 11:00 Uhr kollidierte eine 57-jährige Autofahrerin aus Herleshausen auf der Landesstraße L 3247 mit einem Reh, als sie von Herleshausen in Richtung Altefeld fuhr. Das Reh überlebte den Aufprall nicht. Der Schaden beläuft sich auf 500 Euro.
Um 05:15 Uhr heute Morgen fuhr eine 61-jährige Frau aus Helsa mit ihrem Auto auf der L 3228 von Hessisch Lichtenau-Fürstenhagen in Richtung Hessisch Lichtenau Stadtmitte. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem Wildschwein, dem die Fahrerin nicht ausweichen konnte. Dabei entstand am Fahrzeug ein Schaden von 4500 Euro. Das Wildschwein verendete am Unfallort.
Am Donnerstagmorgen kollidierte um 05:42 Uhr ein 56-jähriger Autofahrer aus LK Eichsfeld auf der B 27 zwischen Bad Sooden-Allendorf und Kleinvach mit einem Reh. An dem Auto entstand ein Schaden von 750 Euro.
Ein 36-jähriger Autofahrer aus Eschwege erfasste in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag um 01:15 Uhr auf der K24 zwischen Grandenborn und Röhrda ein Reh. Am Auto entstand dabei ein Schaden von 200 Euro. Das schwer verletzte Tier musste von einem Polizeibeamten mit einem Schuss aus der Dienstwaffe von seinen Leiden erlöst werden.
Polizeidirektion Werra-Meißner-Pressestelle-; PHK Först / Paola Stephani (Schülerpraktikantin)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Fahrraddiebstählen in Hessen für 2022/2023
Die Fahrraddiebstahlraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 15.523 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 14.987 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 1.570 im Jahr 2022 auf 1.643 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 1.132 im Jahr 2022 auf 1.079 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 1.084 männlich und 48 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 1.012 männliche und 67 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 522 im Jahr 2022 auf 575 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Fahrraddiebstählen in Deutschland mit 62.036 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 15.523 | 14.987 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.570 | 1.643 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.132 | 1.079 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.084 | 1.012 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 48 | 67 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 522 | 575 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der registrierten Fälle von 24363 auf 26518. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.164 Fällen, also 0,8%, verhältnismäßig gering. Die meisten Unfälle, nämlich 117.817, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 81,02% entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








