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Hasselroth: Trickbetrüger erbeuten Schmuck und Bargeld; Polizei sucht nach gefährlicher Körperverletzung

Dreiste Betrüger ergaunern Schmuck und Bargeld von Rentnerin; Polizei sucht nach E-Scooter-Lenker bei Körperverletzung.

Foto: Depositphotos

Stadt Hanau und Main-Kinzig-Kreis (ost)

1. Betrüger ergattern Schmuck und Bargeld – Hanau/Nordwest

(cb) Eine Rentnerin aus Hanau wurde um Schmuck im Wert von etwa 15.000 Euro sowie mehrere tausend Euro Bargeld erleichtert. Am Dienstag kontaktierten die Gauner die 77-jährige Hanauerin mehrmals telefonisch und gaben vor, dass ihre Tochter in einen tödlichen Unfall verwickelt sei. Nur durch eine hohe Kaution könne das Opfer eine Haftstrafe für die Tochter vermeiden. Die Rentnerin übergab daraufhin den Betrügern den Schmuck an ihrer Adresse. Bei einem weiteren Treffen um 16.45 Uhr in der Leimenstraße übergab sie auch das Bargeld. Ein etwa 20 bis 30 Jahre alter Abholer nahm in beiden Fällen die Wertgegenstände entgegen. Der Mann war etwa 1,70 Meter groß, schlank und trug einen Dreitagebart. Die Kriminalpolizei in Hanau hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise zu diesem Mann unter der Rufnummer 06181 100-123.

2. Körperverletzung: 25-Jährige leicht verletzt / Polizei bittet um Hinweise – Maintal

(jm) Nach einer gefährlichen Körperverletzung am Dienstag im Bereich “Leinpfad” am Mainufer, bei der eine 25-Jährige verletzt wurde, bittet die Polizei um weitere Hinweise. Gegen 15.35 Uhr waren eine 25 Jahre alte Frau aus Maintal in Begleitung einer Freundin im Bereich der Schleuse Maintal unterwegs, als ein unbekannter E-Scooter-Lenker direkt vor ihnen anhielt. Die Frauen fühlten sich bedrängt und baten den etwa 1,65 Meter großen Mann, weiterzufahren. Daraufhin soll der Fahrer von seinem Roller abgestiegen sein und die Maintalerin angegriffen haben. Währenddessen rief ihre Freundin um Hilfe. Passanten hörten die Schreie und eilten zur Unterstützung. Der Unbekannte ließ nun von der Geschädigten ab und entfernte sich in Richtung Maintal-Dörnigheim. Er hatte kurze schwarze Haare und trug eine blaue Jeans, einen gelben Pullover, eine schwarze Jacke sowie weiße Sneaker. Die Geschädigte erlitt leichte Verletzungen. Die Regionale Ermittlungsgruppe Hanau hat die Ermittlungen übernommen und bittet um weitere Hinweise unter der Rufnummer 06181 100-120.

3. Auto beschädigt und Reifen zerstört – Erlensee

(cb) Unbekannte Täter verursachten einen Schaden von etwa 6.000 Euro an einem schwarzen VW Polo, der am Fahrbahnrand im Stichelweg (einstellige Hausnummern) parkte. Der Kleinwagen wurde am Dienstag gegen 1.30 Uhr vermutlich mit einem spitzen Gegenstand zerkratzt, und es wurden Einstichstellen an zwei Reifen festgestellt. Die Täter sollen zwischen 20 und 30 Jahre alt sein. Einer der Männer war dunkel gekleidet und trug einen Schlauchschal über dem Gesicht, er war zu Fuß unterwegs. Der zweite Unbekannte fuhr nebenher auf einem Fahrrad. Hinweise nimmt die Polizei in Hanau unter der Telefonnummer 06181 90-120 entgegen.

4. 43-jähriger Mann vorläufig festgenommen: Er führte Waffen und Drogen mit sich – Erlensee

(cb) Am Dienstagnachmittag wurde ein 43-jähriger Mann auf einem Parkplatz in der Dieselstraße von Polizeibeamten kontrolliert. Die Beamten reagierten auf die Meldung, dass er kurz zuvor mit einer Waffe mehrmals in die Luft geschossen haben soll. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten eine Luftdruckpistole, einen Dolch und kleine Mengen verschiedener Betäubungsmittel. Der 43-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zur Dienststelle gebracht, wo er erkennungsdienstlich behandelt wurde. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde er freigelassen. Der Mann, der derzeit keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, erwartet mehrere Strafverfahren, unter anderem wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

5. Zeugensuche nach Graffiti-Schmiererei – Hasselroth / Gondsroth

(lei) Unbekannte haben im Zeitraum vom 27. Februar bis zum 4. März einen Schaukasten einer Kirche in der Hauptstraße mit Graffiti beschmiert und dadurch geringen Sachschaden verursacht. Die Tat wurde am Dienstag angezeigt und wird nun vom Staatsschutzkommissariat untersucht. Der oder die Täter hinterließen zwei NS-Symboliken in schwarzer Schrift an dem Kasten. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise unter der Rufnummer 06181 100-123.

Offenbach, 20.03.2024, Pressestelle, Thomas Leipold

Kontakt:

Polizeipräsidium Südosthessen
– Pressestelle –
Spessartring 61
63071 Offenbach am Main

Telefon: 069 / 8098 – 1210 (Sammelrufnummer)

Thomas Leipold (lei) – 1201 oder 0160 / 980 00745
Felix Geis (fg) – 1211 oder 0162 / 201 3806
Jennifer Mlotek (jm) – 1212 oder 0152 / 090 22567
Claudia Benneckenstein (cb) – 1214 oder 0152 / 066 23109
Alexander Schlüter (as) – 1223 oder 0162 / 201 3290

Fax: 0611 / 32766-5014
E-Mail: pressestelle.ppsoh@polizei.hessen.de
Homepage: http://www.polizei.hessen.de/ppsoh

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 25.216 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2022 24.363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 23.331 im Jahr 2021 auf 22.378 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 19.820 auf 19.168 zurück, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 17.704 im Jahr 2021 und 17.079 im Jahr 2022 höher war als der Anteil der weiblichen Verdächtigen mit 2.116 im Jahr 2021 und 2.089 im Jahr 2022. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6.321 im Jahr 2021 auf 6.494 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 25.216 24.363
Anzahl der aufgeklärten Fälle 23.331 22.378
Anzahl der Verdächtigen 19.820 19.168
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.704 17.079
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.116 2.089
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.321 6.494

Quelle: Bundeskriminalamt

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