Die Polizei wurde zu drei Einbrüchen in Einfamilienhäusern im Ortsteil Haßloch gerufen. Die Täter brachen Terrassentüren auf und stahlen Wertgegenstände.
Haßloch: Einbrüche in Rüsselsheim

Rüsselsheim am Main (ost)
Früh am Mittwochabend (14.01) wurden der Polizei innerhalb weniger Stunden drei Einbrüche in Einfamilienhäuser im Rüsselsheimer Ortsteil Haßloch gemeldet. In allen Fällen war das Vorgehen des oder der Täter gleich: Die Diebe betraten den Garten hinter den Häusern und brachen dann die Terrassentüren auf, um in die Häuser einzudringen.
Im ersten Fall gelang es dem Täter, ein Haus in der Albrecht-Dürer-Straße nach Wertgegenständen zu durchsuchen und Beute zu machen. Gestohlen wurden Bargeld sowie mehrere Gold- und Silbermünzen.
In zwei Fällen, Am Alten Raunheimer Weg und im Joseph-Beuys-Weg, hatten die Eigentümer Glück, da sie genau in dem Moment nach Hause kamen, als der Täter die Wohnräume betreten wollte. Der Täter flüchtete daraufhin in unbekannte Richtung vom Tatort. Im zweiten Fall bemerkte ein aufmerksamer Nachbar den Einbrecher auf der Terrasse und sprach ihn laut an. Auch hier flüchtete der Täter sofort in unbekannte Richtung, konnte aber vom Nachbarn als 1,70 bis 1,80 Meter groß beschrieben werden. Er trug eine schwarze Jacke und eine schwarze Mütze.
Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim K21/22 in Rüsselsheim unter der Telefonnummer 06142/696-0 zu melden, das die Ermittlungen zu den Taten aufgenommen hat.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 308 auf 267. Von den Verdächtigen waren 283 männlich und 25 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 237 männliche und 30 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 147 auf 130. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








