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Haßloch: Senior bestohlen, Polizei sucht Zeugen und warnt

Ein 71-jähriger Senior wurde durch einen Trickdiebstahl um sein Hab und Gut gebracht. Die Polizei warnt vor unerwarteten Annäherungen und rät zur Vorsicht bei fremden Personen.

Foto: Depositphotos

Rüsselsheim am Main (ost)

Ein 71-jähriger Mann wurde am Dienstagmorgen (4.8.) Opfer eines Trickdiebstahls und wurde um seine persönlichen Gegenstände gebracht. Der Vorfall ereignete sich gegen 9.45 Uhr in der Adolf-von-Menzel-Straße, als der ältere Mann zu Fuß unterwegs war und von einer unbekannten Frau angesprochen wurde. Die Frau bat um Hilfe, umarmte den Senior und stahl dabei seine Halskette. Anschließend flüchteten die Diebin und ein männlicher Komplize in einem schwarzen BMW.

Die Frau wird auf etwa 55 Jahre geschätzt, ist etwa 1,70 Meter groß und hatte dunkle Haare. Zur Tatzeit trug sie einen dunklen Rock und ein Kopftuch.

Der Komplize wird auf etwa 35 Jahre alt und kräftig gebaut geschätzt. Er hatte dunkle Haare und einen dunklen Bart.

Die Kriminalpolizei in Rüsselsheim hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 06142/696-0 zu melden, falls sie sachdienliche Hinweise haben.

Am Dienstag (4.8.) ereignete sich ein ähnlicher Vorfall in Raunheim (wie bereits berichtet). Ob die beiden Taten zusammenhängen, wird noch untersucht.

Die Polizei warnt aufgrund dieses Vorfalls:

Seien Sie wachsam, wenn Ihnen jemand unerwartet nahe kommt, und behalten Sie Ihre Wertsachen im Auge. Lassen Sie sich nicht ablenken und seien Sie vorsichtig bei fremden Personen, die ungewöhnliche Annäherungsversuche machen, wie plötzliche Umarmungen oder Geschenke.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4969/6326805

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht gesunken. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls zurückgegangen, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 308 auf 267 zurück. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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