Diebe suchen nach unverschlossenen Pkw. Dank einem aufmerksamen Zeugen konnten zwei mutmaßliche Diebe kontrolliert werden. Polizei bittet um Mithilfe.
Hattenrod: Autoaufbrüche in Gießen

Giessen (ost)
Gießen: Autodiebe suchen unverschlossene Fahrzeuge
Dank eines aufmerksamen Zeugen konnten Beamte zwei mutmaßliche Diebe kontrollieren. Der Zeuge beobachtete am frühen Freitag (13.3.) gegen 2.40 Uhr, wie zwei Männer verdächtige Aktivitäten an einem Auto im Tannenweg ausführten. Die beiden versuchten die Autotür zu öffnen. Offenbar suchten die Diebe gezielt nach unverschlossenen Autos in der Umgebung. Zuvor leuchteten sie mit ihren Taschenlampen in den Innenraum der Fahrzeuge, um Wertgegenstände zu finden. Dank des Hinweises konnten die Beamten die beiden Verdächtigen in der Fröbelstraße finden. Einer der Männer versuchte zu fliehen, wurde jedoch schnell von den Beamten der Polizeistation Gießen Nord eingeholt und zusammen mit seinem Begleiter festgenommen. Die beiden wurden zur Dienststelle gebracht. Bisher wurde kein konkreter Autoeinbruch festgestellt, der den Festgenommenen zugeordnet werden könnte. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden freigelassen.
Die Polizei appelliert an die Öffentlichkeit, verdächtige Personen oder Vorfälle wie in diesem Fall dem Zeugen zeitnah zu melden, gegebenenfalls auch über den Notruf 110. Denken Sie daran, Ihr Auto ordnungsgemäß abzuschließen!
Zeugen, die weitere Informationen zu den Verdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Gießen Nord unter der Telefonnummer 0641/7006-3755 zu melden.
Grünberg: Geldbörse gestohlen
Während eines halbstündigen Besuchs auf dem Friedhof stahl ein Unbekannter die Geldbörse einer Frau aus einem unverschlossenen Auto. Der rote Toyota parkte am Mittwoch (11.3.) zwischen 13.30 Uhr und 14 Uhr auf dem Friedhof in Lehnheim.
Die Ermittler bitten um Hinweise an die Polizeistation Grünberg unter der Telefonnummer 06401/91430.
Gießen: 17 Autos beschädigt
Eine Serie von Beschädigungen an geparkten Autos beschäftigt derzeit die Ermittler in Gießen. Am Freitag (13.3.) wurde bekannt, dass insgesamt 17 Autos verschiedener Marken in der Wilhelmstraße und im Günthersgraben beschädigt wurden. Ein Unbekannter hat die Autos zerkratzt, der Schaden beläuft sich auf mehrere Tausend Euro. Die Hintergründe sind noch unklar.
Die Polizei bittet um Unterstützung: Wer hat etwas Verdächtiges beobachtet?
Hinweise nimmt die Polizeistation Gießen Süd unter der Telefonnummer 0641/7006-3555 entgegen.
Gießen: Einbruch in Lagerraum
Ein Einbrecher drang am Sonntagmorgen (15.3.) in einen Lagerraum einer Gaststätte in der Alten Post (Bahnhofstraße) ein. Der Täter hatte bereits Alkohol und Kleidung aus dem Laden gestohlen und zum Abtransport bereitgelegt, als ihn eine Reinigungskraft überraschte. Beim Anblick der Reinigungskraft flüchtete der Täter sofort. Der flüchtige Mann wurde auf etwa 180 cm geschätzt und war etwa 50 Jahre alt. Er sprach akzentfreies Deutsch und hatte kurze graue Haare. Der Mann trug eine schwarze Lederjacke, einen grauen Kapuzenpullover, eine schwarze Adidas-Jogginghose mit drei weißen Streifen an den Beinen und schwarze Schuhe mit weißer Sohle.
Die Ermittler suchen Zeugen und bitten um Hinweise an die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0641/7006-6555.
Lich: Einbruch
In Eberstadt erbeutete ein Unbekannter Schmuck und Bargeld. Der Einbrecher stieg zwischen Freitag (13.3.), 20.05 Uhr und Samstag, 0.40 Uhr, in ein Einfamilienhaus in der Sudetenlandstraße ein. Mit seiner Beute konnte er entkommen, ohne bemerkt zu werden.
Die Ermittler suchen Zeugen und bitten um Hinweise an die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0641/7006-6555.
Reiskirchen: Wahlplakate überklebt und falscher Wahlkampfflyer im Umlauf
Am Samstag (14.3.) wurde der Polizei gemeldet, dass zwischen dem 21.02. und 14.3. insgesamt etwa zehn Plakate der SPD in Hattenrod mit Papier überklebt wurden. Auf dem Papier waren Schriftzüge zu einem Straßenbauprojekt zu sehen. In der Vergangenheit gab es ähnliche Fälle in Reiskirchen mit Plakaten verschiedener Parteien (CDU, FW, FDP). Am Freitag (13.3.) erhielt die Polizei auch Kenntnis über einen falschen Wahlkampfflyer, der suggerierte, von der SPD verfasst worden zu sein. Dies war eine falsche Behauptung. Der Flyer behandelt unter anderem ein regionales Verkehrsbauprojekt. Es ist nicht bekannt, ob der Flyer weit verbreitet wurde. Die Ermittlungen zu den Verursachern und den Hintergründen laufen.
Hinweise zu den genannten Fällen nimmt die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0641/7006-6555 entgegen.
Pierre Gath, Pressesprecher
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Autodiebstählen in Hessen für 2022/2023
Die Autodiebstahlraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 1075 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1118 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist jedoch von 506 auf 405 gesunken. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 446 auf 453 gestiegen, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 415 konstant blieb und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 32 auf 38 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 183 auf 201. Im Vergleich dazu wurden in Berlin im Jahr 2023 die meisten Autodiebstähle in Deutschland registriert – 7781 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.075 | 1.118 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 506 | 405 |
| Anzahl der Verdächtigen | 446 | 453 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 414 | 415 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 32 | 38 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 183 | 201 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 308 auf 267 zurück. Davon waren 283 männlich, 25 weiblich und 147 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








