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Hausbesetzer enttarnt: Straftaten aufgeklärt

Ein Hausbesetzer wurde entdeckt, der nicht nur illegal in einem Gebäude lebte, sondern auch für Körperverletzung und Bedrohung verantwortlich war.

Foto: unsplash

Frankfurt (ost)

(lo) Am gestrigen Mittag (19.07.2024) waren die Polizeibeamten erstaunt, als sie um 13.15 Uhr zu einem Gebäudekomplex in der Straße „Am Roten Graben“ gerufen wurden. Ein 47-jähriger Mann hatte seine handwerklichen Fähigkeiten genutzt, um sich in dem leerstehenden Gebäudekomplex häuslich niederzulassen. Ursprünglich als Seniorenwohnanlage geplant, hatte der findige Herr die Räumlichkeiten in sein „persönliches Schloss“ umgewandelt. Durch die Tarnung der Eingangstür blieb sein Versteck monatelang unentdeckt. Der rechtmäßige Eigentümer entdeckte die handwerkliche „Meisterleistung“ zufällig und erstattete Anzeige wegen Hausfriedensbruchs.

In einer großzügigen Geste wurde dem „kreativen“ Hausbesetzer eine Woche Zeit gegeben, um seine 90 Quadratmeter große, komplett möblierte „Wohnung“ zu räumen. Während die Beamten noch vor Ort waren, entwickelte sich die Situation zu einem echten Krimi: Ein zufällig vorbeikommender Bewohner erkannte den 47-Jährigen als den Täter einer Körperverletzung wieder. Doch das war noch nicht alles – ein weiterer Bewohner identifizierte ihn auch als den Täter einer Bedrohung, beide Male in unmittelbarer Nähe des Hauses und immer zur Nachtzeit.

Aber das war noch nicht alles: Das Fachkommissariat gegen Hasskriminalität suchte den obdachlosen Mann bereits wegen des Verdachts von zwei queerfeindlichen Straftaten.

Die Polizei leitete die entsprechenden Strafverfahren ein und entließ ihn nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen.

Quelle: Presseportal

nf24