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Haustür-Auseinandersetzung: Pfefferpistole eingesetzt

Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung nach Streit an Haustür. Zeugen werden gesucht.

Foto: Depositphotos

Hanau (ost)

(fg) Die Ursachen einer Auseinandersetzung, die sich am frühen Donnerstagmorgen in der Engelhardstraße (Hausnummern in den 30ern) im Bereich des Wohnhauseingangs ereignete, sind noch unklar. Es ist jedoch bekannt, dass die Polizei nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt und nach Zeugen sucht.

Laut einem Bewohner wurde kurz vor 1 Uhr mehrmals geklingelt, woraufhin er mit einem Reizstoffsprühgerät zum Hauseingang ging. Vor der Tür wurde er von zwei maskierten Personen abgefangen, die angeblich eine Pfefferpistole dabei hatten. Es kam zu einer Auseinandersetzung, bei der die Unbekannten scheinbar einen Schuss aus der Reizstoffpistole abgaben. Der Bewohner erlitt leichte Verletzungen am Ohr und gab an, auch sein Pfefferspray eingesetzt zu haben. Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Vorfalls dauern noch an.

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und Informationen geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 bei der Kriminalpolizei in Hanau zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in der Region Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023 gesunken. Von den Verdächtigen waren 283 männlich, 25 weiblich und 147 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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