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Heinebach: Einbruch in Einfamilienhaus und Lagerhalle

Zwei Täter verletzen sich schwer bei Fluchtversuch, Werkzeugdiebstahl in Lagerhalle mit Sachschaden von 300 Euro.

Foto: Depositphotos

Hersfeld-Rotenburg (ost)

Nachdem in ein Einfamilienhaus eingebrochen wurde – Zwei Täter verletzen sich schwer

Alheim. Ein aufmerksamer Anwohner hörte in der Nacht zum Mittwoch (06.08.), gegen 1 Uhr, verdächtige Geräusche in seinem Nachbarhaus in der Bossenstraße in Heinebach. Da er annahm, dass eingebrochen wurde, rief der Mann sofort die Polizei. Kurze Zeit später waren mehrere Streifenwagen der Polizeistationen Rotenburg an der Fulda und Bad Hersfeld – unterstützt von der Polizeistation Melsungen (Nordhessen) – vor Ort und umstellten das Gebäude. Die Polizeibeamten sprachen die unbekannten Personen im Haus an und forderten sie auf, das Gebäude zu verlassen. Als die Einbrecher die Polizei vor dem Haus bemerkten, versuchten sie durch ein Fenster im Erdgeschoss zu fliehen. Dabei übersahen die zwei Männer laut aktuellen Informationen eine Treppe zum Keller und verletzten sich schwer beim Sprung. Die Rettungskräfte wurden sofort informiert. Die beiden 47-Jährigen wurden zur weiteren medizinischen Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Sie müssen sich nun wegen des Verdachts des Wohnungseinbruchdiebstahls verantworten.

Einbruch in eine Lagerhalle

Niederaula. Zwischen Montag (04.08.) und Dienstag (05.08.) brachen Unbekannte gewaltsam die Zugangstüren zu zwei Lagerhallen in der Schlitzer Straße auf. Sie stahlen Werkzeuge im unbekannten Wert aus dem Inneren. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 300 Euro geschätzt. Hinweise bitte an die Polizeistation Bad Hersfeld unter Telefon 06621/932-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de.

Julissa Sauermann

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 im Jahr 2022 auf 840 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

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