30-Jähriger festgenommen. Ein Zeuge alarmierte die Polizei, als ein Autofahrer auf der Bundesstraße 7 in den Gegenverkehr geriet und andere Fahrzeuge gefährdete.
Helsa: Gefährliche Drogenfahrt gestoppt

Eschwege (ost)
Werra-Meißner-Kreis / Landkreis Kassel:
Dank der Information eines anderen Verkehrsteilnehmers konnte die Polizeistation Sontra gestern Abend einen Autofahrer, der unter dem Einfluss von Drogen stand, stoppen, bevor jemand bei seiner gefährlichen Fahrt verletzt wurde. Um etwa 22 Uhr wählte ein Zeuge den Notruf 110 der Polizei, da ein Hyundai auf der Bundesstraße 7 zwischen Kaufungen und Helsa stark geschwankt und mehrmals in den Gegenverkehr geraten war. Dabei mussten entgegenkommende Fahrzeuge ausweichen, um nicht frontal mit dem Hyundai zu kollidieren. Der Zeuge verfolgte den offensichtlich berauschten Fahrer und informierte die Polizei fortlaufend über seinen Standort. Der Fahrer setzte seine Fahrt mit hoher Geschwindigkeit auf die Autobahn 44 fort, wo er mehrmals die Leitplanke berührte. Die Beamten konnten den 30-jährigen Fahrer schließlich nahe Sontra während der Fahndung stoppen. Ein Drogentest zeigte dann den Grund für das unsichere und gefährliche Fahrverhalten und reagierte positiv auf Kokain und Opium. Der Mann aus Chemnitz musste die Beamten daraufhin zur Blutentnahme auf die Dienststelle begleiten. Gegen ihn wird nun wegen Drogenkonsums, Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 relativ konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817, was 81,02% entspricht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








