Am Dienstag brachen zwei Täter in eine Wohnung ein. Eine Hausbewohnerin hörte Geräusche und verhinderte den Diebstahl. Die Kripo sucht nun nach Zeugen.
Heppenheim: Einbrecher gestört, Polizei sucht Zeugen

Heppenheim (ost)
Am Dienstag (20.01.) brachen um 19:15 Uhr zwei bisher unbekannte Täter in eine Wohnung in der Spreestraße ein. Nach bisherigen Informationen öffneten sie die Terrassentür zur Erdgeschosswohnung und begannen nach Wertgegenständen zu suchen. Eine Bewohnerin des Hauses hörte die Geräusche aus der Wohnung, was sie misstrauisch machte. Als sie nachschauen wollte, flüchteten die Verbrecher und fuhren wahrscheinlich mit einem in der Nähe geparkten Auto in unbekannte Richtung davon. Die Personen oder das Fahrzeug selbst konnte sie nicht genau erkennen, aber sie konnte verhindern, dass die Diebe etwas mitnahmen. Das K21/22 in Heppenheim hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Informationen zum möglichen Fluchtauto oder den Tätern haben, sich unter 06252/706-0 bei der Polizei zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 gelöst wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer, 25 Frauen und 147 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 229, wobei 216 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 267 Verdächtige, darunter 237 Männer, 30 Frauen und 130 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








