Kriminelle versuchten erfolglos in das Weltkulturerbe einzudringen. Polizei bittet um Hinweise.
Heppenheim: Einbruch in Kloster Lorsch

Lorsch (ost)
Am Samstag (04.04.) wurde das Weltkulturerbe Kloster Lorsch in der Nibelungenstraße von Kriminellen ins Visier genommen, vermutlich zwischen 12.00 und 18.00 Uhr. Die Täter versuchten, auf der Rückseite des Kurfürstlichen Hauses in das Gebäude einzudringen. Sie schlugen eine Scheibe ein und drückten zwei weitere Fenster mit historischen Riegelvorrichtungen ein. Trotzdem gelang es den ungebetenen Besuchern nicht, ins Innere zu gelangen. Das Kurfürstliche Haus beherbergt Wohnungen und die Verwaltung des Weltkulturerbes.
Die Polizei in Heppenheim (Kommissariat 41) hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sachdienliche Hinweise geben können, um Kontaktaufnahme unter der Rufnummer 06252/706-0.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Insgesamt wurden in Hessen im Jahr 2023 216 Fälle gelöst, was einer Aufklärungsquote von 94% entspricht. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








