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Heppenheim: Falscher Microsoft-Mitarbeiter betrügt 64-Jährigen

Ein unbekannter Täter erlangte Daten und Geld durch eine Schadsoftware. Die Polizei warnt vor der Masche und bittet um Hinweise.

Foto: unsplash

Heppenheim (ost)

Möglicherweise durch den Einsatz von Schadsoftware auf dem Computer eines 64-jährigen Mannes, konnte ein unbekannter Täter die Daten und mehrere Hundert Euro einer Gutscheinkarte erhalten.

Durch das vom Täter anscheinend unbemerkt installierte Programm wurde auf dem Computer die Telefonnummer einer Hotline angezeigt. Als der Heppenheimer die angezeigte Nummer anrief, meldete sich dort ein Mann und gab sich als Mitarbeiter von Microsoft aus. Durch diese Methode erlangte der Täter schließlich den benötigten Gutscheincode.

Die Polizei versucht nun herauszufinden, wer der vermeintliche Mitarbeiter von Microsoft war, und empfiehlt, sich in einem solchen Fall sofort an sie zu wenden und auf keinen Fall am Telefon Daten preiszugeben. Für weitere Fragen oder Hinweise in dieser Angelegenheit ist die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 06252 / 706 – 0 der richtige Ansprechpartner.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 9798 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 10106 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3961 im Jahr 2022 auf 4224 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2653 im Jahr 2022 auf 2828 im Jahr 2023. Dabei waren 1806 männliche und 847 weibliche Verdächtige beteiligt, wobei 851 nicht-deutsche Verdächtige identifiziert wurden. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 mit 22125 Fällen die höchste Anzahl an Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 9.798 10.106
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.961 4.224
Anzahl der Verdächtigen 2.653 2.828
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.806 1.918
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 847 910
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 851 915

Quelle: Bundeskriminalamt

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