Ein 83-jähriger Mann wurde nach einem Überfall an einer Treppe in Bensheim verstorben. Die Polizei sucht nach einem flüchtigen Täter.
Heppenheim: Tod nach Überfall in Bensheim

Bensheim (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Darmstadt und dem Polizeipräsidium Südhessen
Ein 83-jähriger Mann, der am 27. März gegen 14.30 Uhr Opfer eines Verbrechens wurde (wie bereits berichtet), ist am Sonntag (05.04.) in einem Krankenhaus verstorben. Ein bislang unbekannter Täter hatte in der Promenadenstraße die Geldbörse des Seniors aus seinem Rollator gestohlen und den Mann danach rückwärts eine Treppe hinuntergestoßen. Der 83-jährige wurde dabei schwer verletzt. Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei ermitteln nun wegen des Verdachts des Raubes mit Todesfolge. Gemäß gerichtlicher Anordnung soll nun eine Obduktion weitere Erkenntnisse über die genaue Todesursache des Mannes liefern.
Der Täter floh zu Fuß vom Tatort. Er war zwischen 30 und 40 Jahre alt, 1,70 bis 1,80 Meter groß und hatte einen Dreitagebart. Er trug eine helle Jacke, dunkle Hose und schwarze Basecap. Laut Angaben des verstorbenen 83-Jährigen soll der Täter ein südländisches Aussehen gehabt haben.
Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Heppenheim (Kommissariat 10) unter der Telefonnummer 06252/706-0 in Verbindung zu setzen.
Anmerkung an die Vertreter der Medien:
Die Zuständigkeit für die Presse liegt bei der Staatsanwaltschaft Darmstadt.
Unsere Ursprungsmeldung:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4969/6246004
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, von denen 224 gelöst wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer, 25 Frauen und 147 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 229, wobei 216 davon gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 267, darunter 237 Männer, 30 Frauen und 130 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








