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Herborn: Autoeinbruch und Bedrohung von Polizisten

Diebe stehlen Elektronikartikel aus einem Auto in Wetzlar-Dutenhofen. Ein aggressiver Mann bedroht Polizisten in Herborn mit einer Pistole.

Foto: Depositphotos

Dillenburg (ost)

Wetzlar-Dutenhofen: Diebstahl aus einem Auto

Unbekannte entwendeten mehrere Elektronikartikel aus dem Kofferraum eines VWs. Zwischen Mittwochabend (12.06.2024), 19:30 Uhr und Donnerstagmorgen (13.06.2024) öffneten sie den Kofferraum eines schwarzen Passats, der in der Friedensstraße abgestellt war, und stahlen einen Laptop, ein Tablet, zwei Nintendo Switch und eine Mappe. Der Schaden wird von der Polizei auf 5.000 Euro geschätzt. Hinweise werden von der Polizeistation Wetzlar unter der Telefonnummer 06441/918-0 erbeten.

Bischoffen: Einbruchsversuch

In der Nacht zum Dienstag (11.06.2024) versuchten Unbekannte, einen Container auf dem Gelände eines Autohauses in der Herborner Straße aufzubrechen. Um 01:20 Uhr waren sie dabei, das Schloss des Containers mit einem Trennschleifer zu öffnen, als sie von einem Lieferanten gestört wurden. Die Einbrecher brachen ihr Vorhaben ab und flüchteten. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise: Wem sind in der Nacht zum Dienstag verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen? Zeugen können sich mit der Herborner Polizei unter der Telefonnummer 02772/47050 in Verbindung setzen.

Herborn: Angriff auf Polizisten

Gestern Morgen (13.06.2024) bedrohte ein 37-jähriger Herborner Polizisten auf dem Parkplatz des Herkules E-Centers im Hüttenweg. Der Mann imitierte mehrmals mit seinen Händen eine Pistole und schrie: „You are fucking dead! I kill you!“ Eine weitere Polizeistreife wurde gerufen und der aggressive Mann wurde unter Kontrolle gebracht. Der 37-jährige Deutsche, der sich in einer persönlichen Ausnahmesituation befand, wurde einem Arzt in einem psychiatrischen Krankenhaus vorgestellt, wo er aufgenommen wurde. Er wird wegen Bedrohung angezeigt.

Wetzlar-Dutenhofen: Motorradunfall

Ein 20-jähriger Motorradfahrer aus dem Lahn-Dill-Kreis stürzte heute Morgen auf der Münchholzhäuser Straße, kommend von Münchholzhausen. Gegen 07:00 Uhr verlor er in Höhe der Bushaltestelle die Kontrolle über seine Yamaha und stürzte. Der 20-Jährige wurde schwer verletzt. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Ein Sachverständiger wurde beauftragt, den Unfallhergang im Auftrag der Staatsanwaltschaft zu rekonstruieren. Zeugen werden gebeten, sich mit der Wetzlarer Polizei unter der Telefonnummer 06441/918-0 in Verbindung zu setzen.

Kerstin Müller, Pressesprecherin

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 von 3858 auf 4275 Fälle an. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 810 auf 723 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 637 auf 569. Davon waren 498 männlich und 71 weiblich, während 275 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die meisten Einbruchsfälle in Deutschland mit 23528 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 3.858 4.275
Anzahl der aufgeklärten Fälle 810 723
Anzahl der Verdächtigen 637 569
Anzahl der männlichen Verdächtigen 571 498
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 66 71
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 266 275

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2021/2022

Die Mordraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 255 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur noch 243 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 245 im Jahr 2021 auf 224 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 323 auf 308 gesunken, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu hatte Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 255 243
Anzahl der aufgeklärten Fälle 245 224
Anzahl der Verdächtigen 323 308
Anzahl der männlichen Verdächtigen 275 283
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 48 25
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 137 147

Quelle: Bundeskriminalamt

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