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Herborn: Brandstiftung an Wahlplakaten in Dillenburg

Unbekannte stecken zwei Wahlplakate der CDU in Brand. Polizei bittet um Hinweise zu den Tätern. Kontakt: (02771) 9070.

Foto: Depositphotos

Dillenburg (ost)

Dillenburg: Brandstiftung an Wahlplakaten –

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurden zwei Wahlplakate von Unbekannten in Brand gesteckt. Die Plakate des CDU-Kreisverbandes waren an Laternenmasten der Kasseler und der Hof-Feldbach-Straße angebracht. Um 19.35 Uhr informierte ein Zeuge aus der Kasseler Straße die Dillenburger Polizei. Eine Streife wurde entsandt und löschte das Feuer. Wenige Stunden später, gegen 00.45 Uhr, wurde ein weiteres Plakat in der Hof-Feldbach-Straße in der Nähe des Gymnasiums angezündet. Auch hier griffen die Polizisten ein und löschten das Feuer. Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen zu den Tätern haben, sich unter Tel.: (02771) 9070 mit der Dillenburger Polizei in Verbindung zu setzen.

Sinn: Unbekannte verursachen Schaden –

Anfang April hinterließen Unbekannte einen Schaden von etwa 1.800 Euro an zwei Snack-Automaten in der Wetzlarer Straße. Am 07.04.2024 (Sonntag) haben die Täter an den beiden Automaten gezündelt, wodurch eine Glasscheibe zerstört und die Zahlungseinheit am anderen Automaten beschädigt wurde. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und fragt: Wer hat die Täter an dem genannten Sonntag an den Automaten gesehen? Gab es dort Personen, die auffällig waren? Hinweise werden von der Polizeistation Herborn unter Tel.: (02772) 47050 entgegengenommen.

Sinn: Schranke beschädigt –

Unbekannte hatten es auf die Durchfahrtssperre des Stippbachweges abgesehen. Gestern Morgen meldete sich ein Passant, der die beschädigte Schranke entdeckt hatte. Offensichtlich haben die Täter den Schrankenbaum abgesägt und ins nahegelegene Fischbecken geworfen. Der Schaden wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt. Der genaue Zeitpunkt der Beschädigung der Schranke ist derzeit unbekannt. Hinweise zu den Tätern nimmt die Herborner Polizei unter Tel.: (02772) 47050 entgegen.

Schöffengrund-Oberwetz: Polizistin bei Einsatz verletzt –

Bei einem Einsatz in einem Garten in Oberwetz erlitt eine Polizistin leichte Verletzungen. Am Dienstagabend gegen 19.30 Uhr riefen Anwohner die Wetzlarer Polizei, da sich eine offensichtlich verwirrte Frau in den Garten verirrt hatte. Aufgrund ihres Verhaltens gestaltete sich die Identitätsfeststellung der 56-jährigen Wetzlarerin schwierig. Schließlich sollte sie einem Arzt in einer psychiatrischen Einrichtung vorgestellt werden. Als sie plötzlich den Garten verlassen wollte, versuchte die Kollegin, sie daran zu hindern. Daraufhin warf die Wetzlarerin eine gefüllte 0,5-Liter-PET-Flasche in Richtung der Polizistin und traf sie am Kopf. Die 56-Jährige wurde schließlich in die psychiatrische Einrichtung eingewiesen. Nach einer ambulanten Behandlung im Krankenhaus setzte die Kollegin ihren Nachtdienst fort. Die Wetzlarer Polizei ermittelt wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und gefährlicher Körperverletzung.

Leun-Biskirchen: Einbrecher stehlen Werkzeuge –

Ein Einfamilienhaus in der Weilburger Straße geriet am vergangenen Wochenende in den Fokus unbekannter Einbrecher. Zwischen Freitagnachmittag gegen 13.00 Uhr und Montagnachmittag gegen 15.45 Uhr hoben die Diebe den Rollladen eines Fensters hoch und schlugen die Scheibe ein. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass die Täter nicht ins Haus gelangten. Allerdings nahmen die Diebe aus einer Holzhütte auf dem Grundstück einen Werkzeugkasten, einen Heißluft-Unkrautvernichter und eine Klappleiter mit. Der Wert der gestohlenen Gegenstände beträgt etwa 200 Euro. Die Reparatur des Fensters wird etwa 150 Euro kosten. Zeugen, die die Täter in der Weilburger Straße beobachtet haben oder denen am vergangenen Wochenende Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind, werden gebeten, sich unter Tel.: (06441) 9180 mit der Polizei in Wetzlar in Verbindung zu setzen.

Guido Rehr, Pressesprecher

Kontakt:

Polizeipräsidium Mittelhessen
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35394 Gießen
Telefon: 0641/7006-2041

E-Mail: pressestelle.ppmh@polizei.hessen.de
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 3858 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 4275 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 810 auf 723 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 637 auf 569. Von den Verdächtigen waren 571 männlich und 66 weiblich, wobei 266 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 23528 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 3.858 4.275
Anzahl der aufgeklärten Fälle 810 723
Anzahl der Verdächtigen 637 569
Anzahl der männlichen Verdächtigen 571 498
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 66 71
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 266 275

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2021/2022

Die Mordraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 255 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur 243 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 245 im Jahr 2021 auf 224 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 323 auf 308 gesunken, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2022 in Bayern die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit insgesamt 403 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 255 243
Anzahl der aufgeklärten Fälle 245 224
Anzahl der Verdächtigen 323 308
Anzahl der männlichen Verdächtigen 275 283
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 48 25
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 137 147

Quelle: Bundeskriminalamt

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