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Herford: Verhaftung mutmaßlicher Drogendealer in Kassel

Ein 18-Jähriger wurde mit über 200 Gramm Cannabisprodukten und einer Machete festgenommen, Untersuchungshaft angeordnet.

Foto: Depositphotos

Kassel (ost)

Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Kassel und Polizeipräsidium Nordhessen

Kassel-Nord: Ein anonymes Tip-off über einen vermeintlichen Drogenhändler führte in der Nacht zum Donnerstag in der Unteren Königsstraße zur Verhaftung eines 18-Jährigen aus dem Landkreis Herford in Nordrhein-Westfalen. Beamte des Polizeireviers Mitte folgten dem Hinweis auf einen Mann, der Drogen bei sich habe und diese im Stadtzentrum verkaufen wolle, und trafen den Verdächtigen gegen 4:20 Uhr in der Unteren Königsstraße in einem Restaurant sitzend an. Während der Kontrolle und Durchsuchung des 18-jährigen Deutschen fanden sie über 200 Gramm Cannabisprodukte wie Marihuana und Haschisch, eine geringe Menge Kokain, Utensilien für den Drogenverkauf sowie eine Machete. Er wurde vorläufig festgenommen und die gefundenen Gegenstände beschlagnahmt. Im Zuge weiterer Ermittlungen durch das für Drogendelikte zuständige Kommissariat 34 der Kasseler Kripo wurde auch die Wohnung des Verdächtigen in Nordrhein-Westfalen durchsucht, jedoch wurden keine weiteren Betäubungsmittel gefunden. Der 18-Jährige ist bereits mehrfach wegen Drogendelikten aufgefallen. Auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft wurde er am gestrigen Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete. Der 18-Jährige befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.

Matthias Mänz, Pressesprecher Polizeipräsidium Nordhessen, Tel. 0561 – 910 1020 Andreas Thöne, Pressesprecher Staatsanwaltschaft Kassel, Tel. 0561 – 912 2653

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 25216 Fälle erfasst, während es im Jahr 2022 24363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 23331 auf 22378 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 19820 auf 19168. Darunter waren 17704 männliche Verdächtige und 2116 weibliche Verdächtige im Jahr 2021, während es im Jahr 2022 17079 männliche und 2089 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6321 auf 6494 an. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70510 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 25.216 24.363
Anzahl der aufgeklärten Fälle 23.331 22.378
Anzahl der Verdächtigen 19.820 19.168
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.704 17.079
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.116 2.089
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.321 6.494

Quelle: Bundeskriminalamt

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